Projekte Aktionsfonds

2019

April 2019
KuSS – Kunst Spiele Sport – gemeinsam erleben
Projektträger: Rückenwind e.V. Schönebeck

Das Projekt „KuSS – Kunst, Spiele, Sport – gemeinsam erleben“ ist eine Initiative, an der sich mehrere soziale Einrichtungen der Stadt Schönebeck (Elbe) beteiligten. Über einen Zeitraum von 10 Monaten, am Anfang des Jahres beginnend, veranstalteten die Teilnehmer*innen Projekte, die dazu beitrugen, die Vielfalt und Teilhabe in der Bevölkerung zu fördern und „neue Wege“ entstehen zu lassen. Das Projekt „KuSS – Kunst, Spiele, Sport – gemeinsam erleben“ ist eine Initiative, an der sich mehrere soziale Einrichtungen der Stadt Schönebeck (Elbe) beteiligten. Über einen Zeitraum von 10 Monaten, am Anfang des Jahres beginnend, veranstalteten die Teilnehmer*innen Projekte, die dazu beitrugen, die Vielfalt und Teilhabe in der Bevölkerung zu fördern und „neue Wege“ entstehen zu lassen.
Der Startschuss für das KuSS-Projekt fiel am 4.4.2019 mit einer Auftaktveranstaltung, zu der die Medienvertreter der Region eingeladen waren. Symbolisch hatten alle Partner an der Salzblume den geplanten „Rahmen“ des Projektes bekannt geben. Ab diesem Datum begannen die gemeinschaftlichen Projekte, welche bis Ende September liefen und in regelmäßigen Abständen die Menschen zum Mitmachen einluden. Durch die Teilnahme an einem Projekt, konnte jeweils ein Teilnahme-Button in unterschiedlicher Farbe (je nach Bereich-Kunst, Spiel oder Sport) erworben werden. Den Abschluss des KuSS-Projektes bildete das Kinderfest im Kurpark am 21.9.2019. Hier hatten alle Teilnehmer*innen die Chance, ihre Buttons, die sie durch jede Teilnahme an einem der KuSS-Projekte erwerben konnten (insgesamt max. 11Stück), in einen Gegenwert einzutauschen.
Die durchgeführten Projekte waren:

1. Kunst
Der Rückenwind e.V., der Solepark und die KiTa „Schlupfwinkel“ gestalteten, in mehreren Workshopterminen an unterschiedlichen Standorten, unter fachkundiger Anleitung vom Künstler Jan Focke Bilder für ein späteres Kunstwerk für Groß und Klein. Zu jedem monatlich stattfindenden Termin waren alle Bürger*innen der Stadt herzlich eingeladen sich an der kreativen Gestaltung zu beteiligen. Ebenso wurde eine mobile Foto-Lochwand erstellt, die allen Projektpartnern zur Verfügung steht, um gemeinschaftlich den generationsübergreifenden Charakter des Projektes bildlich festhalten zu können. In Anknüpfung an das Projekt „Treffpunkt Kunst“ wurden von Beginn an Menschen mit Handicap an der gemeinsamen Arbeit beteiligt. Hier konnten die bereits aufgebauten Kontakte durch frühere gemeinsame Arbeiten genutzt werden.

2. Spiel 
Der allgemeine Behindertenverband (ABiSA) und der Rückenwind e.V. haben an 3 Terminen und unterschiedlichen Standorten „alte“ und „neue“ Spiele generationsübergreifend erlebbar gemacht. Das Thema „Spiel“ diente dabei als universelles Kommunikationsmittel für unterschiedliche Gruppen von Menschen, die so angeregt wurden ungezwungen ins Gespräch zu kommen.

3. Sport
Der AWO Kreisverband Salzland e.V. gestaltete mit den Kooperationspartnern Union 1861 Schönebeck e.V., dem AWO Seniorenbüro, dem Jugendclub „Rainbow“, der WSG Einheit Schönebeck und der Volksschwimmhalle am 18.5.2019 einen sportlichen Tag mit Schwimmelementen. In der Schwimmhalle Schönebecks konnten verschiedene Mannschaften und einzelne Sportbegeisterte im Wasser und auf der Sportmatte gegeneinander antreten und miteinander Spaß haben. Dabei luden witzige Disziplinen, wie eine Luftmatratzenrallye oder Medizinball-Kniebeugen zum Mitmachen ein. Auch hier spielte der generationsübergreifende Gemeinschaftscharakter eine besondere Rolle und die antretenden Mannschaften wurden bunt gemischt.
Das Ziel hinter dem „Gemeinschaftsprojekt“ war es, den Bürger*innen der Stadt Unterstützung und Wertschätzung zukommen zu lassen. Es sollten alle Generationen – angefangen bei den ganz Kleinen bis hin zu den Senior*innen zum Mitmachen eingeladen werden. Gleichwohl war das Anliegen neue engagierte Menschen zu gewinnen, die einen Sinn darin sehen sich gegenseitig zu unterstützen. Über das Jahr verteilt sollen dabei 500 Bürger*innen durch eine aktive Teilnahme an gemeinschaftlichen Projekten erreicht werden. Mehr als 10 Einrichtungen beteiligten sich dabei an der Umsetzung. Auf der Demokratiekonferenz im 4. Quartal des Jahres wurden die Projekte noch einmal vorgestellt und der entstandene Kalender präsentiert, der jährlich neu aufgelegt wird. Aus unserer Sicht war das Projekt ein voller Erfolg und gab viele bleibende Aktionen und Eindrücke – sowohl bei den Veranstalter*innen als auch bei den Teilnehmenden. Gern möchten wir im kommenden Jahr an die Erfahrungen und Erfolge anknüpfen und das „KuSS-Projekt“ weiter bekannt machen.

Juni 2019
Frieden erleben – bist du sicher?
Projektträger: Rückenwind e.V. Schönebeck

Im Rahmen einer 5-tägigen Freizeit erlebten Kinder und Jugendliche ihren Sozialraum neu. Sie lernten die Möglichkeit kennen, sich in der Natur zu bewegen und ihren Camp-Alltag im Rahmen soziokultureller Strukturen neu zu erfahren.

Vom 17.06.2019 bis 21.06.2019 fand der 5 Tageskurs statt, der sich nach den Witterungsbedingungen richtete, mit auszuwählenden Fahrradtouren ins Friedensfahrtmuseum, nach Biere zum Friedhof mit seinen Kriegsgräbern, zum Schloss Dornburg mit seiner SA Vergangenheit oder nach Tochheim, gegenüber Breitenhagen, mit seiner Gedenktafel. Dazu fanden die individuelle Gestaltung von T-Shirts mit individuellen Friedensmotiven, die Ausbildung von Streitschlichtern bis hin zur Abnahme der notwendigen Prüfung, das Erstellen und Verarbeiten von Fotos zu Ausstellungszwecken, Tanz- und Sportaktionen, der Besuch des Bundestages am 20.06.2019 statt.

Die etwa 28-30 Kinder und Jugendliche fanden sich gemeinsam an einem Ort zusammen, der wie kaum ein anderer für die Verbindung von Sport und Natur steht, das Bootshaus „Delphin“ an der Elbe. Viele Kinder und Jugendlichen wohnen meist nur wenige km von den Flüssen Elbe und Saale entfernt, wissen aber nur selten um die Chancen und die Schönheit derer. Einen Blick vom Wasser aus auf die Umgebung schaffte eine völlig neue Anerkennung der eigenen Heimat. Der größte Teil der Angebote fand im Freien statt. Eine große Wiese und der Damm im Wald boten unzählige Möglichkeiten für erlebnispädagogische Aktionen. Ebenso wurde die Elbe in das Projekt als Erlebnisraum einbezogen. In der Bucht konnte jederzeit gebadet werden und Kanutouren gehörten fest in die Programmplanung. Die Nutzung der Sportanlagen auf der Salineinsel gehörte ebenfalls dazu.

Treffpunkt Kunst 2.0
Projektträger: Rückenwind e.V. Schönebeck

Als Mehrgenerationenhaus, mit den verschiedensten Angeboten in einem Haus, verfolgen wir das Ziel, die Lebenssituation und die Lebenschancen für Kinder, Jugendliche, Familien, Senioren, egal welcher Herkunft, Religion oder Vergangenheit, im Besonderen wenn sie über wenige Ressourcen der Selbsthilfe verfügen oder jene nicht nutzten können, zu verbessern.
Unser Haus ist in den letzten Jahren ein fester und verlässlicher Bestandteil des Lebens von Familien in der Region geworden.

Kunst verbindet!
Unter diesem Motto wollten wir Schönebecker Bürgerinnen und Bürger verschiedensten Alters, Religion, Hautfarbe und sozialen Hintergrunds zusammenführen.
Unter der fachlichen Anleitung des Kunstpädagogen Jan Focke verschafften wir der Begegnung und dem Austausch einen Raum und einen Rahmen.
Durch künstlerische Betätigung, an eigenen aber auch gemeinsamen Kunstwerken, sollten Hemmschwellen und Antipathie überwunden werden.
Im Kurs wurden verschiedenste Kunsttechniken wie Aquarellmalerei, Bleistiftmalerei oder das Arbeiten mit Spachtel vermittelt.
Ziel, neben dem sozialen Aspekt, war, eine gemeinsame Ausstellung aller Werke zu organisieren und zu präsentieren.

Bootsrallye – Wir sitzen alle in einem Boot
Projektträger: AWO Kreisverband Salzland e.V.

Die Bootsrallye fand während eines Strandfestes am 19.06.2019 im „Seepark Barby“ statt. Das Fest begann 15 Uhr und endete um 19 Uhr. Zur Versorgung gab es Gegrilltes, Kuchen, Eis sowie alkoholfreie Getränke für die teilnehmender Kinder und Jugendlichen. Um unsere Projekt-Teilnehmer von den „normalen“ Badegästen des Seeparks zu unterscheiden, erhielten diese ein farbiges Bändchen beim Einlass.
Ab 15 Uhr wurden verschiedene Wettkämpfe am Strand durchgeführt. Diese Aktionen wurden durch das Kreisjugendwerk und dem Jugendforum „Hand in Hand für Demokratie“ betreut und ausgeführt.
Parallel konnten auch schon die Boote für erste Ausflüge auf dem See genutzt werden.
Als weitere Umfeldaktion fand das Besprayen von Rucksäcken statt. Die Schablonen wurden im Vorfeld mit einem Graffiti-Künstler und unseren Jugendlichen entworfen und hergestellt.

Während der gesamten Zeit war ein DJ vor Ort, um für eine musikalische Umrahmung zu sorgen, aber auch um durch die einzelnen Programmpunkte zu leiten.
Ab 16 Uhr fanden Schulungen des DRK/ Wasserwacht statt, um die Kinder und Jugendlichen für die Gefahren von Fließ- und Stehgewässer zu sensibilisieren und sich mit dem Umgang mit Schwimmwesten und Paddeln vertraut zu machen. Dies erfolgte, wie auch in den vergangenen Jahren, mehrsprachig.
Die Rallye war dann der Höhepunkt unseres Strandfestes und begann um 17 Uhr. An der Rallye nahmen insgesamt 12 Mannschaften á 8 Personen teil. Gegen 18.45 Uhr wurde die Siegerehrung der drei schnellsten Boote durchgeführt.

Der Aktionstag wurde über Facebook begleitet. Die Pressearbeit erfolgte dazu parallel. Über Aushänge (A3-Plakate) wurde im gesamten Verbreitungsgebiet für die Veranstaltung geworben. Auch öffentliche Vertreter der beteiligten Kommunen waren eingeladen, um ihre Kinder und Jugendlichen zu unterstützen.

Die Kinder und Jugendlichen wurden direkt in den Jugendclubs bzw. durch die Schulsozialarbeiter angesprochen.
Die AWO-interne Arbeitsgruppe – unter Federführung des AWO-JC „Rainbow“ – arbeitete eng mit den anderen Jugendeinrichtungen der Stadt Schönebeck (Elbe) zusammen.

Leider ist der öffentliche Nahverkehr nicht optimal ausgebaut, sodass Busse zum Einsatz kommen mussten, um die Kinder und Jugendlichen zum Seepark nach Barby zu bringen, Gleiches galt für den Rücktransport.

Kleine Friedensfahrt
Projektträger: Radfreizeit, Radsportgeschichte und Friedensfahrt e. V.

Wir feiern die Friedensfahrt – 1948 sendeten polnische und sowjetische Journalisten u. Sportorganisationen ein Signal der Versöhnung und Völkerverständigung an die Länder Europas und starteten am 1. Mai 1948 zwei Radrennen – eines von Prag nach Warschau und das andere von Warschau nach Prag. Junge Menschen, die sich noch 3 Jahre zuvor feindlich gegenüberstanden, maßen nun in einem friedlichen Wettstreit auf dem Rad ihre Kräfte – und das alles unter dem Symbol der Friedenstaube.
Dieser Friedensgedanke sollte mit der „Kleinen Friedensfahrt“ den Kindern vermittelt werden, so dass auch sie im friedlichen Wettstreit ihre Kräfte messen. Sie sollten sich an diesen sportlichen Vergleichen erfreuen, Spaß haben und fair miteinander umgehen, die Leistung der Sieger anerkennen und die „Verlierer“ trösten.

Die Kleine Friedensfahrt wurde als Radrennen und Radtourenfahrt für Kinder in Ranies und Schönebeck durchgeführt. Radrennen für Kita- u. Schulkinder bis 14 Jahre wurden durchgeführt, Wettkampfstrecken altersgerecht zwischen 100 m und 3000 m – Getrennt nach Mädchen und Jungen sowie Altersklassen wurden die Rennen durchgeführt.

Bei den Kleinsten wurden die Kinder in Gruppen, je nach Art des Fahrzeuges, eingeteilt, also Dreirad-, Roller und Laufradfahrer starteten getrennt. Und bei den Kita-Kindern gab es nur Sieger.
Jedes Kita-Kind erhielt eine Teilnehmerurkunde und eine kleine Friedenstauben-Medaille.
Alle Grundschüler erhielten Teilnehmerurkunden und die Sieger zusätzlich Medaillen und Urkunden.

Die Abstimmung der Termine für die Veranstaltungen und die Organisation derselben erfolgten mit dem KSB, Kitas und Grundschulen, den Verwaltungen und Ordnungsämtern, EMS und den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr und des DRK.
Die Durchführung u. Dokumentation übernahmen die Mitglieder des Radsportmuseums und Vertreter der jeweiligen Einrichtungen.

Um all die geplanten Aktionen umzusetzen, den unzähligen Helfern am Rande der Friedensfahrt Wertschätzung zukommen zu lassen und die Versorgung der Teilnehmenden zu gewährleisten, wurden Fördermittel benötigt. Ohne diese Unterstützung wären die Kleinen Friedensfahrten wohl kaum zu ermöglichen.

Partner wie die EMS, FFW Schönebeck, McDonald Schönebeck, RSV Kleinmühlingen und die Rhönradturnerinnen der Lerchenfeldschule unterstützten unsere Veranstaltung.
Friedensfahrer aus Russland und dem Libanon unterstützten das Ereignis und es wurde zu einer öffentlichen Gesprächsrunde eingeladen, in der sie über ihre Erfahrungen von Frieden in unterschiedlichen Teilen der Welt berichteten, um zu zeigen, dass nicht überall auf der Welt Kinder behütet von Erwachsenen, ohne Angst vor Gewalt in Frieden spielen können. Menschen aller Generationen und Herkunft konnten die Veranstaltung besuchen.

Fest der Begegnung Schönebeck 2019
Projektträger: Bürgerstiftung Salzland – Region Schönebeck

Das Fest der Begegnung 2019 wurde langfristig im Netzwerk Asyl Schönebeck vorbereitet. Insgesamt 24 Netzwerkpartner beteiligten sich an der Vorbereitung und Durchführung des Festes. Die Leitung und Koordination sowie alle verwaltungsmäßigen Aufgaben übernahm die Bürgerstiftung Salzland – Region Schönebeck.Das Fest der Begegnung 2019 wurde langfristig im Netzwerk Asyl Schönebeck vorbereitet. Insgesamt 24 Netzwerkpartner beteiligten sich an der Vorbereitung und Durchführung des Festes. Die Leitung und Koordination sowie alle verwaltungsmäßigen Aufgaben übernahm die Bürgerstiftung Salzland – Region Schönebeck.Das Fest der Begegnung fand erstmals auf dem Innenhof hinter dem Objekt Straße der Jugend 116/117 in Schönebeck statt.

Folgender Programmablauf wurde realisiert:

  • ab 9:00 Uhr Aufbau der Stände durch die Beteiligten
  • 11:00 Uhr Eröffnung des Festes durch den Oberbürgermeister der Stadt Schönebeck, Herrn Knoblauch
  • 11:30 Uhr  Auftritt der Trommlergruppe „World Melange“ aus Bernburg
  • 12:00 Uhr  Modenschau der Kleiderkammer des DRK Schönebeck
  • 13:00 Uhr  Auftritt der Tanzgruppe „Smarties deluxe“ vom Jugendclub „Young Generation“
  • 13:30 Uhr  Auftritt der Kindertanzgruppe „Rock`n Roll Mäuse“ der Kita Sonnenschein  Schönebeck
  • 14:00 Uhr  Magier-Show mit Christof Lauer
  • 14:30 Uhr  Mitmach-Aktion Breakdancer „Aktive Life“ Nico Hilger
  • 15:00 Uhr Auftritt der Breakdancegruppe der AWO

Durch das Programm begleitet hat DJ Jörg Werner mit Musik und Show.

Als Rahmenprogramm wurden folgende Aktionen und Aktivitäten angeboten:

  • große Hüpfburg
  • Fahrrad-Check und Fahrrad-Quiz mit dem Projekt „STABIL“ der Johanniter
  • arabisch-afghanisches Essen hergestellt von einer arabisch-afghanischen Frauengruppe
  • Indisches Essen hergestellt und ausgegeben vom Integrations- und Sozialzentrum Calbe (ISC)
  • Kinder-Outdoor-Spiele  und Wettbewerbe (ISC)
  • Kinderschminken vom Jugendclub „Young Generation“
  • Zuckerwatte und Wasserspiele bei der AWO
  • Grill-Stand mit Würstchen – gesponsort und organisiert von der SWB GmbH
  • Hennamalerei durchgeführt von einer Inderin
  • Groß Memory von der Oskar-Kämmer-Schule
  • DRK- Vorführungen
  • Feuerwehrvorführungen am und im Fahrzeug
  • Versorgung: Kaffee, Kuchen, Kaltgetränke- Eismobil „Punschetta“

Bei der Auswertung der Veranstaltung am 16.09.2019 wurde durchweg ein positives Fazit gezogen. Der neue Standort wurde als sehr gut befunden, ebenso wie die große Angebots- und Programmvielfalt und die gute Mischung der Besucher einschließlich der aktiven Einbeziehung vieler Zugewanderter.

Zusammen Feuer & Flamme
Projektträger: Freunde und Förderer der Kinder- und Jugendfeuerwehren der Stadt Schönebeck (Elbe) e.V.

Vom 5.-7.7.2019 haben wir mit den Kindern und Jugendlichen der Feuerwehren in Schönebeck (Elbe) ein erlebnisreiches Wochenende an unserem Gerätehaus verbracht und von dort aus Aktionen veranstaltet, die den Zusammenhalt untereinander stärken sollten.

Mit Unterstützung der Erlebnispädagogin Anja Meyer und der Polizei haben wir in einer Kombination aus erlebnispädagogischen Spielen und Feuerwehr-Übungen dazu beigetragen, dass sich die Jugendlichen einmal anders kennen lernen. Wir wollten dadurch erreichen, dass Streitereien untereinander weniger werden und mehr Verständnis füreinander entsteht. Die Jugendfeuerwehren sind die Zukunft der Feuerwehr und müssen zusammenhalten wenn es darauf ankommt, ohne sich darüber zu streiten wer denn gerade im Recht ist.

Das Ziel unseres Projektes war es den Kindern und Jugendlichen die Chance zu geben, sich einmal anders kennenzulernen, um mehr Verständnis füreinander zu entwickeln.
Wir haben erreicht, dass sich die Stärkeren für die Schwächeren einsetzen und die Schwachen sich trauen mit den Stärkeren gemeinsame Situationen zu meistern. Wir möchten in Zukunft gern weiter daran arbeiten.

Ich bin anders und mach mit!
Projektträger: Rückenwind e.V. Schönebeck

Schon Tage vorher wurden die Kinder auf das Projekt eingestimmt. Der Einkauf wurde gemeinsam mit den Mitarbeitern erledigt. Der Essensplan wurde zusammen aufgestellt.
Nach einer 15 minütigen Erkundungstour durch die einzelnen Räume, gemeinsam mit der Künstlerin Katrin Knabe, trafen wir uns zu einer Vorstellungsrunde im Stuhlkreis. Man stellte sich vor, fragte was man wissen wollte und durch kleine Spielchen lernte man die Namen kennen. Jeder sagte über seinen linken Nachbarn etwas Positives.

Das Mittagessen bereiteten alle unter Anleitung der Mitarbeiter zu. Wer Probleme beim Schneiden hatte, half beim Tisch decken und sorgte für Dekoration. Schon kristallisierten sich Gruppen heraus. Viele Fragen wurden auch beim Kochen unter sich geklärt und es entstanden interessante Gespräche. Beim gemeinsamen Essen waren alle Berührungsängste verschwunden.
So gab es bei anschließenden Spielen auf dem Balken, sich sortieren, ohne den Balken zu verlassen, nach Alter und Anfangsbuchstaben vom Namen, kein Halten mehr. Die Gehbehinderten gaben von der Seitenlinie aus Hilfeleistung.

Endlich ging es in den Bastelraum. Unter Anleitung von Katrin Knabe gestalteten die kleinen Gruppen Mixed Media Collagen. Es wurde gemalt, geklebt, gerissen, geföhnt und geschnitten. Wenn etwas nicht gleich gelang, wurde ein neuer Weg gesucht oder eine andere Gruppe um Rat gefragt. Nach 2 Stunden neigten sich die Arbeiten dem Ende zu. Die Kinder waren erschöpft, aber auch stolz auf ihre Ergebnisse. Jede Gruppe erzählte etwas zu ihrem Werk. Was fiel besonders schwer, wie klappte die Zusammenarbeit.
Zufrieden waren alle und stellten sich gern dem Gruppenfoto. Im großen Saal der Einrichtung wird eine Wand die Ergebnisse zeigen. Die Wand muss noch gemeinsam vorbereitet und gestrichen werden.

An der Gestaltung der Collagen in Mixed Media waren alle sehr begeistert und konzentriert dabei. Tätigkeiten, die dem Partner mit Handicap schwer fielen, wurden übernommen oder bei der Umsetzung geholfen. Während der Spiele verloren die Kinder schnell ihre Hemmungen und hatten keine Berührungsängste zu unseren Gästen mit Behinderung. In der Kennenlernrunde konnten auch Fragen zu den Beeinträchtigungen unserer Kinder gestellt werden.
Da die Ergebnisse in unserer Einrichtung zu besichtigen sind, zeigen nun auch die Kinder, die nicht am Projekt teilgenommen haben, Interesse und so wird fleißig weiter gearbeitet.
Der Umgang zwischen unseren Besuchern mit und ohne Handicap hat sich weiter verfestigt und man achtet und respektiert sich. Es wird genauer erklärt und man zeigt Verständnis.

Unsere Zielstellung war die Gestaltung von Mixed Media in Zweiergruppen, ohne egoistisches Verhalten der Kinder, wie: Ich kann das besser, du bist zu langsam, ich mach das schon. Beim gemeinsamen Betrachten der Ergebnisse strahlten die Kinderaugen und die Teams konnten stolz sein auf ihre Ergebnisse. Gemeinsam ist nun geplant, eine ganze Wand in unserem Klub mit diesen Bildern zu dekorieren. So haben unsere Kinder und Jugendlichen ihre Produkte stets im Blickfeld und werden an das schöne Projekt erinnert.
Der Umgang unserer Besucher untereinander in der Einrichtung, ob mit oder ohne Behinderung, ist entspannter geworden. Die Collagen animieren zum künstlerischen aktiv werden. Auch andere Besucher wollen sich gern darin versuchen.

Claudia Richter von der Selbsthilfegruppe schrieb einen Zeitungsartikel und auch auf der Facebook- Seite des FZ „FUTURE“ gab es eine Berichterstattung.

Selbstbehauptung und Konfliktlösung für Schüler
Projektträger: Förderverein des „Dr.-Carl-Hermann“ Gymnasiums

Im Zeitraum vom 4.11. – 8.11.2019 fand das Projekt „Selbstbehauptung und Konfliktlösung für Schüler“ statt.
Ein wesentliches Ziel des Projektes war es, dass Schülerinnen und Schüler potentielle Konflikte als schulische und außerschulische Erscheinungsformen erkennen und aktiv und respektvoll in solche eingreifen können. Des weiteren sollten Lösungsstrategien gegen verschiedene Formen der Gewalt gefunden und Kommunikationsstrategien verbaler und nonverbaler Art angewendet werden. Die Gefahrenprophylaxe sowie das Konfliktmanagement der Schülerinnen und Schüler sollten über Deeskalationsstrategien realisiert und verbessert werden.

Im Rahmen des Titels „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ist es unser Ziel, jeder Klassenstufe mindestens einmal im Jahr die Möglichkeit zu geben, sich auf verschiedensten Wegen den Thematiken Diskriminierung und Rassismus kritisch zu nähern, bestehenden gesellschaftlichen Vorurteilen mithilfe konkreter Handlungsalternativen entgegenzutreten und sie mit geeigneten Methoden und Argumenten zu Zivilcourage zu befähigen. In der Altersgruppe der Jahrgangsstufe 7 eignen sich zu diesem Zweck besonders gut Projekte, welche die Lebenswelt der jungen Menschen ansprechen. Schulische und außerschulische Konflikte gehören zu den Alltagserfahrungen der Schülerinnen und Schülern – sowohl im Schulalltag als auch im Privatleben.
Diesen Konflikten kompetent und couragiert entgegenzutreten und derartige Herausforderungen zu meistern, war Ziel des Projektes „Selbstbehauptung und Konfliktlösung für Schüler“. Demokratie bedeutet auch Courage. Während des Projektes führten die Schülerinnen und Schüler verschiedene kooperative Übungsformen durch, um den Zusammenhalt innerhalb der Klassengemeinschaft zu stärken. Darüber hinaus wurden sie vor motorische Herausforderungen gestellt, die sie nur durch Mut und mit der Unterstützung der Mitschüler schaffen konnten.

Tatsächlich berichteten teilnehmende Schülerinnen und Schüler nach dem Projekt von einem gestärkten Selbstwertgefühl und einem verbesserten Klassenzusammenhalt. Sie fühlten sich befähigt, in Konfliktsituationen kompetenter zu agieren. Alles Voraussetzungen für ein couragiertes Handeln, auch über die Schulgemeinschaft hinaus.

Elbe tut gut
Projektträger: Union 1861 Schönebeck e.V.

Getreu dem Motto „Vielfalt/ Elbe tut gut“, standen bei unserem Projekt die Kinder und Jugendlichen der Stadt mit all ihren Unterschiedlichkeiten im Mittelpunkt. Darüber hinaus waren natürlich alle Bürger*innen der Stadt Schönebeck (Elbe) und Umgebung eingeladen, sich an diesem Projekt zu beteiligen.

Unsere Erde ist zu fast 3/4 von Wasser bedeckt. Wasser beeinflusst maßgeblich das Klima einer Region, ist Nahrungsquelle und Wirtschaftsraum. Es bietet vielen Tieren und Pflanzen Platz zum Leben. Auch wir Menschen benötigen Wasser – für die Hygiene, zum Trinken oder zur Bewässerung. Nicht immer war die Elbe so sauber wie sie es heute ist. Man kann wieder darin baden gehen und ohne Bedenken verschiedene Wassersportaktivitäten ausüben.

Am 7.7.2019 fand in der Zeit von 13:00 – 19:00 Uhr, im Rahmen des Elbebadetages, das Projekt „Elbe tut gut“ statt. Der Oberbürgermeister der Stadt Schönebeck (Elbe) eröffnete den Elbebadetag. In diesem Zuge fanden innerhalb des Tages verschiedene Umfeldaktionen statt, zu denen auch unser Projekt gehörte.
Eine Jugendgruppe konnte anderen Kindern und Jugendlichen das Kanufahren und Dickschifffahren näher bringen. Dazu wurden im Vorfeld Übungen durchgeführt, welche die Techniken verdeutlichen sollten. Ebenso wurde hier auf mögliche Berührungsängste von Kindern eingegangen, die sich noch nicht so richtig trauen oder gar Angst vorm Wasser haben.
Ein besonderes Highlight war, dass besonders Mutige herzlich eingeladen waren an einem Schwimmwettbewerb teilzunehmen – dem Durchschwimmen der Elbe.

Unterstützt wurden die Kinder und Jugendlichen bei allen Vorhaben von ihren Eltern, vielen freiwilligen und ehrenamtlichen Helfern, die für Sicherheit und das leibliche Wohl sorgten und nicht zuletzt durch erfahrene Trainer aus dem Verein Union 1861 Schönebeck.
Wenn die Jugendlichen sich ausreichend vorbereitet fühlten konnten sie an einem der großen Bootsrennen – dem „Dickschiffennen“ teilnehmen.

Ein buntes Rahmenprogramm Musik/ Moderation, Essen und Getränken sorgten für gute Stimmung. Die Absicherung des Schwimmens erfolgte durch die Wasserwacht und das THW Calbe. Das DRK stellte einen Rettungsdienst für Notfälle bereit.

Die Großveranstaltung des Elbebadetages war dank der Kooperation mit vielen beteiligten Helfern möglich und jeder trug seinen Teil dazu bei. Hier lernten die Kinder neben dem Spaß am Wassersport auch was es heißt, gemeinsam anzupacken, sich gegenseitig zu unterstützen und für andere da zu sein – egal ob man sich seit Jahren kennt oder gerade erst kennen gelernt hat.

Getreu dem Motto „Elbe tut gut“ war unser Projekt, welches in diesem Jahr zum zweiten Mal in dieser Form stattfand, der Startschuss für viele noch folgende Projekte, die Kinder, Jugendliche, Eltern und alle Interessierten miteinander in Kontakt bringen sollen – ohne Vorurteile mit Freude an der Sache.

haft zu stärken. Darüber hinaus wurden sie vor motorische Herausforderungen gestellt, die sie nur durch Mut und mit der Unterstützung der Mitschüler schaffen konnten.

Tatsächlich berichteten teilnehmende Schülerinnen und Schüler nach dem Projekt von einem gestärkten Selbstwertgefühl und einem verbesserten Klassenzusammenhalt. Sie fühlten sich befähigt, in Konfliktsituationen kompetenter zu agieren. Alles Voraussetzungen für ein couragiertes Handeln, auch über die Schulgemeinschaft hinaus.

Volle Fahrt voraus
Projektträger: Rückenwind e.V. Schönebeck

Das Übergangsprojekt fand in den Sommerferien vom 16. bis 18. Juli 2019 mit insgesamt 27 Schüler*innen aus 6 verschiedenen Schönebecker Schulen statt. Die Teilnehmenden werden ab dem Schuljahr 2019/20 die Sekundarschulen „Maxim Gorki“ oder „Am Lerchenfeld“ besuchen.

Anknüpfend an die guten Erfahrungen des vergangenen Jahres wurden die Schüler*innen der o.g. Schulen getreu dem Motto „Gemeinsam stark auf hoher See – volle Fahrt voraus“ zu tatkräftigen Matrosen ausgebildet. An Land lernten sie ihre zukünftige Wirkungsstätte unter der Anleitung von erfahrenen Landratten kennen und stellten auf See gemeinsam ihre Fähigkeiten als Floßbauer und Kanuten unter Beweis. Dabei war es wichtig, sich als Team zu beweisen. Wertschätzende Kommunikation und eine gute Kooperationsfähigkeit trugen zu einem guten Gelingen der geplanten Aktionen bei.
Am ersten Projekttag trafen sich die 27 Schüler*innen mit den 7 Projektbegleiter*innen (6 Schulsozialarbeiter*innen, 1 Netzwerkkoordinatorin) zu einer intensiven Kennenlernrunde im Kinder- und Jugendbüro „Piranha“. Dabei wurden vormittags Elemente aus dem Sozialen Lerntraining angewendet. Beim anschließenden Zubereiten des Mittagessens konnten die angehenden Matrosen ihre Teamfähigkeit unter Beweis stellen. Zum Abschluss des ersten Tages stellte das „Piranha“ seine Angebote vor, die von den Teilnehmenden intensiv getestet und ausprobiert wurden.

Der zweite Projekttag diente vormittags dem Kennenlernen der jeweiligen zukünftigen Schule und den sozialräumlichen Angeboten (JC „Young Generation“, JC „Future“). Die Landratten (Fünftklässler*innen) der „Lerchenfeld“-Schule zeigten den Viertklässler*innen im Rahmen einer Schulhausrallye ihre neue gemeinsame Schule mit angrenzendem Jugendclub (für die Ganztagsangebote). Und die „Gorki“-Landratten nutzten am Vormittag die Saline-Insel für ein Matrosentraining und lernten die Angebote ihres Jugendclubs kennen. Der zweite Teil des Tages führte die Teilnehmenden am Bootshaus „Delphin“ wieder zusammen. Nach dem gemeinsamen Mittagessen und dem Aufbau der Schlafstätten (Zelte) war für die gesamte Gruppe Kooperation und Kommunikation beim Floßbau unter Anleitung eines erfahrenen Übungsleiters gefragt. Anschließend wurde nach einem angeleiteten Kanutraining eine geführte Kanutour auf der Elbe absolviert. Dabei hatten die Schüler*innen die Möglichkeit, sich mit der Sportart vertraut zu machen und entsprechende Kontakte zum Sportverein zu knüpfen.

Nach der Übernachtung am Bootshaus wurden nach dem Frühstück gemeinsam die Zelte abgebaut, der Floßbau beendet, das Kanutraining fortgesetzt sowie der Elternnachmittag vorbereitet. Ab 14.00 Uhr hieß es, den Gästen eine zünftige Matrosenfeier mit Kaffee und selbstgebackenem Jugendclub-Kuchen zu bereiten.

Der Ablauf des Übergangsprojektes wurde unter Mitwirkung der jeweiligen Schulleiter*innen, der Fachkräfte aus dem Sozialraum (Jugendclubs) und der Teilnehmenden entwickelt und geplant. Auf Grund der nachhaltigen, positiven Wirkung, die das Sommercamp 2018 auf die Teilnehmenden des vergangenen Jahres bis heute hat, ist das Übergangscamp als feste Konstante in die Sommerferienplanung aufgenommen worden.

FreiRaum – Theater, Musik und Kunst (er)leben
Projektträger: Rückenwind e.V. Schönebeck

Im Rahmen einer 6-tägigen Freizeit vom 09.07.2019 bis 14.07.2019 am Bootshaus „Delphin“ sollten Kinder und Jugendliche ihren sonst häufig trostlos erfahrenen Sozialraum neu erleben.

Es wurden Projekte durchgeführt, in deren Mittelpunkt das gemeinsame Erleben steht. Hierzu wurden Workshops mit interkulturellem Charakter organisiert.

Durch die verschiedenen Möglichkeiten der Partizipation der Jugendlichen und weiteren Akteuren, sowie durch Methoden der Förderung für Vielfalt und Toleranz konnte ein tolerantes, offenes und friedliches Klima über den Zeitraum vor Ort, aber auch darüber hinaus geschaffen werden.
Die Atmosphäre und der Alltag vor Ort waren geprägt von Respekt, Toleranz und Selbstbestimmtheit der Jugendlichen untereinander, aber damit auch immer wieder mit dem gemeinsamen Er- und Überarbeiten von gemeinsamen Regeln und Normen.

Interkulturelles Verständnis beginnt mit der Erkenntnis, dass alle Menschen die gleichen Rechte haben. Dass dieser so leicht gesprochen Satz, schnell an seine Grenzen stößt, erlebten die Jugendlichen in dieser Situation hautnah. Diese Rechte zu achten und anzuerkennen, ist nicht immer leicht. Hierfür wurden Methoden und Strategien den Jugendlichen an die Hand gegeben, damit nicht Rechte für einzelne oder die Gruppe eingeschränkten werden mussten.

Im Camp war die Atmosphäre bestimmt durch gegenseitige Achtung und Schätzung der Fähigkeiten der Einzelnen. Selbstbestimmtes Handeln kann nicht gelernt werden, in dem man vorschreibt, wie gehandelt wird, sondern in dem Handlungen kritisch beobachtet.

Die kulturellen Angebote waren auf die Wünsche der Kinder und Jugendlichen angepasst, die Entwicklung eines Theaterstückes, das Erlernen der Jonglage mit FlowerSticks und eines Camp-Tanzes ebenso vielfältig, wie die Interessen der Kinder und Jugendlichen selbst. Hierbei wurden soziale Kompetenzen gefördert und gestärkt.

Neben den kulturellen Angeboten stand die Erlebnispädagogik im Mittelpunkt. Die Erkundung der Stadt, des Landes und des Flusses wurden mit Methoden der Erlebnispädagogik, wie Geocaching, City-Bound und Elementen der klassischen „Schnipseljagt“, verwirklicht. Ebenso wurde die Elbe in das Projekt als Erlebnisraum einbezogen. In der Bucht konnte jederzeit gebadet werden und Kanutouren gehörten – auch bezogen auf die gruppendynamische Entwicklung – in die Programmplanung. Dieser Programmpunkt wurde in enger Zusammenarbeit mit den Bündnispartnern umgesetzt.

Das Highlight war der Kunst- und Theaterworkshop mit der Theaterpädagogin Marianne Cebulla. An fünf der sechs Camp-Tagen bearbeiteten die Kinder und Jugendlichen mit ihr die Themenkomplex Identität, Heimat und Zukunft.
Die entstandenen Ergebnisse und Erfahrungen wurden am Abschlusstag den ca. 100 Eltern, Erzieher*innen, Schulsozialarbeiter*innen und Bekannten dargeboten. Somit erhielten die Kinder und Jugendlichen eine Möglichkeit, sich und ihre neu erworbenen Kompetenzen und Fähigkeiten zu präsentieren.

Kinderfest im Kurpark
Projektträger: Rückenwind e.V. Schönebeck

Am 21. September 2019 fand das alljährliches Kinderfest an der Kurparkbühne in Bad Salzelmen statt.

Zum diesjährigen Kinderfest, anlässlich des Weltkindertages, fand an und auf der Bühne des Seeparks Bad Salzelmen ein bunter Aktionstag für Kinder, Jugendliche und deren Familien statt.
Das geplante Mitmachprogramm wurde professionell durchgeführt durch Tine & Werners „Spielliedershow“.
Natürlich durften auch kinderfesttypische Angebote, wie Basteln, Schminken, XXL Spiele, eine Hüpfburg und kleinere Mitmachaktionen nicht fehlen.

Wie bereits erfolgreich im letzten Jahr praktiziert, wollten wir an diesem Tag alle Erwachsenen einladen, entweder bei diesem Fest aufs Rauchen zu verzichten oder ihrer Sucht an einer ausgeschilderten Raucherinsel nachzugehen.
Besonders zu erwähnen ist, dass das Gemeinschaftsprojekt „KuSS (Kunst, Spiel und Sport gemeinsam erleben)“ an diesem Tag seinen Projektabschluss beging. An einer mobilen Fotowand, mit einem Motiv aus dem Solepark, fotografierten Jugendliche des Kinder- und Jugendbeirates Kinder und Eltern und sorgten so für ein Andenken zum Mitnehmen.

Im Sinne einer ausgewogenen Ernährung, boten wir, wie bereits im letzten Jahr, an einem kleinen Stand, „Gesunde Ernährung“, mit frischem Obst und Gemüse an. Auch gab es für die auftretenden Tanzgruppen kleine Snacks in Form von Gemüse, Obst und kleinen Energieriegeln.

Hauptattraktion waren natürlich die Bühnenshows von Kinder und Jugendlichen aus Jugendeinrichtungen und Schulen Schönebecks und dem Umland. Ihre Auftritte in Hiphop, Breakdance, Rap und Akrobatik begeisterten die kleinen und großen Zuschauer. Als Hauptprogramm nahmen Tine und Werner mit ihrer Mitmachshow begeisterte Kinder mit auf die Bühne.

Zu diesem Kinderfest kooperierten Träger der offenen Kinder- und Jugendarbeit des Altkreises Schönebeck (CVJM, AWO, Volkssolidarität, Kreissportjugend, Solepark, Stadt Schönebeck, evangelische Kirche, Polizei, Verkehrswacht, Rückenwind e.V.). Ebenso mit dabei waren die Feuerwehr Bad Salzelmen und das Deutsche Rote Kreuz. Jeder Träger hatte seinen Stand und eine Aktion, mit der er sich auf diesem Fest präsentierte. Dieses Fest diente der Vernetzung zivilgesellschaftlicher Akteur*Innen zur Entwicklung neuer gemeinsamer Projektideen und zum Aufbau einer nachhaltigen Netzwerkstruktur.

In unseren Augen ist dieses Projekt äußerst erfolgreich verlaufen.
Wir wollten mit unseren Akteur*Innen und Trägern den Bürgern Schönebecks ein buntes Fest bieten. Wir wollten sie einladen, an verschiedenen Ständen, Stationen und Aktionen in Kontakt zu kommen und in den Genuss eines bunten vielfältigen Schönebecks zu kommen.
Unser Fest bot auch kleineren und bislang nicht so „prominenten“ Aktionen, wie dem Kinder- und Jugendbeirat, eine Bühne und die Chance sich einem breiten Publikum zu stellen.

Regenbogen-Sonnenstrahlen
Projektträger: Rückenwind e.V. Schönebeck

Wir, der Jugendclub „Young Generation“, wollten den Besucher*innen unserer Einrichtung, ihren Familien und darüber hinaus, in der Zeit von Juli bis Dezember 2019 ein vielfältiges Angebot bereitstellen.
Unser Anliegen war es die Themen Vielfalt, Selbst- und Fremdwahrnehmung, interkulturelles (Er)Leben, regionale Besonderheiten und Nachhaltigkeit aktiv erlebbar zu machen.
Monatlich wechselnd wurden die Themenbereiche aufgegriffen und mit vielen inhaltlich abgestimmten Aktionen die Kids, deren Angehörige und auch Menschen, die bisher nichts mit unserer Einrichtung zu tun hatten, eingeladen und mit einbezogen.

Geplant waren beispielsweise ein „Handlettering-Workshop“, in dem die entsprechenden Techniken erlernt wurden, um diese später für eigene Projekte zu nutzen und das Erlernte weiter zu geben. In der „Interkulturellen Woche“ widmeten wir uns, mit Hilfe fachkundiger Unterstützung und unter Einbeziehung der Elternhäuser, den unterschiedlichen Religionen unserer kleinen und großen Besucher. Hier wollten wir ebenfalls die ansässigen Schulen und auch Partner-Jugendclubs einladen.
Dieses und vieles mehr konnten wir nutzen um die Partnerschaften innerhalb der Stadt auszubauen, neue Patenschaften einzugehen und für Themen zu sensibilisieren, für die viele unserer Besucher*innen noch gar keine Idee zu haben scheinen.

Wir wollten damit insgesamt für mehr Verständnis und Toleranz, auch Neuem gegenüber, werben und die Kinder und Jugendlichen ermutigen gemeinsam neue Erfahrungen zu sammeln.

Wir sitzen alle in einem Boot!
Projektträger: Allgemeiner Behindertenverband in Sachsen-Anhalt e.V.

Der Allgemeine Behindertenverband in Sachsen-Anhalt e.V. (ABiSA) und die zwei Jugendklubs des Rückenwind e.V. Schönebeck sind zwei Vereine, die im Stadtgebiet Schönebeck schon seit mehreren Jahren gemeinsam ein Sommerfest im Stadtgebiet Friedrichstraße Süd gestalten. Dabei kommen Senior/innen, Menschen mit Handicap und Jugendliche zusammen, die durch gemeinsame Aktivitäten ihre Vorurteile und Berührungsängste abbauen. Bei jeder gemeinsamen Veranstaltung liegt uns die Partizipation aller Teilnehmer/innen besonders am Herzen. Dazu werden im Vorfeld Ideen und Erwartungen eruiert und bei der Planung berücksichtigt.
Die Veranstaltung ist generationsübergreifend und es sind alle interessierten Bürger/innen des Wohngebietes willkommen.
Am 15. August 2019 stand unser Fest unter dem Motto:

„Wir sitzen alle in einem Boot“.

Zur kulturellen Umrahmung konnte der Shanty Chor aus Schönebeck gewonnen werden. Dieser trug mit seinen Darbietungen zu einer lockeren Atmosphäre bei. Mit seinen Melodien regte er bei vielen Gästen die Sehnsucht nach fernen Ländern an und/oder weckte Erinnerungen an die letzten Reisen.

Nebenher versuchten sich die Gäste, meist die jüngeren bei verschiedenen Spielen und Mitmachaktionen in Geschicklichkeit und Geduld. So waren Wettbewerbe um Zielsicherheit im Umgang mit Wasserpistolen und Wasserbällen angelegt.
Auf Anregung der Jugendklubs wurden „Elb Stones“ bemalt und für ein neu initiiertes Geocaching vorbereitet. Durch einen Schnellzeichner konnten sich die Besucher porträtieren lassen.

Unser Sommerfest war eine erfolgreiche Veranstaltung, bei der verschiedene Besuchergruppen sich näher kamen. Wichtigstes Ziel des Festes war die Kommunikation zu stärken, Kontakte und Netzwerke auszubauen und lokale Bündnisse zu stärken.

Schalom – Auf den Spuren jüdischen Lebens in Schönebeck (Elbe)
Projektträger: Förderverein Salzlandmuseum e.V.

Die jüdische Geschichte der Stadt wird bereits seit vielen Jahren aufgearbeitet und in verschiedenen Projekten und Aktionen thematisiert (z.B. Judy -Urman-Preis). In der nun durchgeführten Projektwoche „SCHALOM – Auf den Spuren jüdischen Lebens in Schönebeck“ wurden diese Erfahrungen aufgegriffen, vertieft und durch neue Ideen erweitert.

Das Projekt lief vom 07.11.2019 bis 17.11.2019.

Eine Gesamtübersicht wurde in einem eigens erstellten Programmheft veröffentlicht.

Mit dem Projektantrag wurden die folgenden Veranstaltungen unterstützt:

07.11.2019 Eröffnungsveranstaltung im Salzlandmuseum

08.11.2019 Gedenkveranstaltungen am Holocaust-Mahnmal in SBK

08.11.2019 Schabbat Feier im Schalom-Eck in SBK

11.11.2019 Vortrag im Salzlandmuseum „Heimat, Volk und Scholle

14.11.2019 Musikalischer Abend mit „Shoshana“

Wir können auf eine gelungene Veranstaltungsreihe zurückblicken, die wir dank der Unterstützung der Partnerschaft für Demokratie in Schönebeck (Elbe) durchführen konnten. Auf Grund der hohen Resonanz der einzelnen Veranstaltungen kann das Projekt als erfolgreich bezeichnet werden.

Mit dem Projekt wurde ein breiter Personenkreis mit dem Thema Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus in Schönebeck sensibilisiert. Den Bürgerinnen und Bürgern wurde aufgezeigt, welche Geschichte jüdische Bürger in Schönebeck haben und welche kulturellen Werte das Judentum verkörpert. Ziel war es, die Offenheit der eigenen Bevölkerung gegenüber Minderheiten zu erhöhen und gegenseitigen Respekt zu entwickeln.

Gemeinsam Fresh
Projektträger:Rückenwind e.V. Schönebeck

Im Projekt „Gemeinsam Fresh“ wurde innerhalb von 2 Monaten mit 10 Kindern und Jugendlichen aus dem Jugendclub „Young Generation“ ein gemeinsamer Hip Hop Song zum Thema Toleranz und Vielfalt entwickelt.
Unter Anleitung des Kulturpädagogen Alexander Wassilenko wurde mittels der Methode des partizipativen Theaterunterrichts und der biografischen Schreibwerkstatt (nach Maike Plath) die Auseinandersetzung mit Rassismus und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit lyrisch verdichtet und in der Form der Rap Performance festgehalten.

Zum Abschluss des Projekts gehörten eine öffentliche Vorführung der Rap-Performance, das professionelle Recording des Songs und die Produktion/ Veröffentlichung des Songs als Musikvideo auf Youtube.

2018

Juni 2018
Frieden und Demokratie – wirklich so selbstverständlich?
Projektträger: Rückenwind e.V. Schönebeck

Vom 11.6. – 15.6.2018 hatten ca. 30 Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, ihren Sozialraum neu zu erleben. Im Rahmen eines 5-tägigen Projektes lernten sie die Möglichkeit kennen, sich in der Natur zu bewegen und soziokulturelle Strukturen im Camp-Alltag bewusst zu erfahren und mit zu gestalten. Die Tatsache, dass diese Möglichkeiten nicht selbstverständlich sind, sollte während der gemeinsamen Zeit aufgegriffen werden, um besser zu verstehen was Frieden und Demokratie bedeuten – in der damaligen Zeit sowie heute. Geplant waren dafür verschiedene Radtouren, wie beispielsweise ins Friedensfahrtmuseum Kleinmühlingen, zum Friedhof nach Biere mit seinen Kriegsgräbern, zum Schloss Dornburg mit seiner NS-Vergangenheit oder zur Gedenktafel nach Tochheim mit jeweiligen Recherchen zu den Gedenkstätten.
Neben dem Erstellen von T-Shirts mit Friedensmotiven, ist eine digitale Campzeitung entstanden mit Inhalten zu gemeinsam erlebten Höhepunkten. Zusätzlich zu den inhaltlich ernsteren Themen wurde den Teilnehmern auch ein Rahmenprogramm geboten, angeleitet von Trainern aus Fußball, Basketball, Tanz und Kanu, welche auch die Ausflüge begleiteten, um auch der Lebenswelt der jungen Menschen gerecht zu werden. Einige Kinder und Jugendliche wurden darüber hinaus während der mehrtägigen Tour zu Streitschlichtern ausgebildet und hatten am Ende der Ausbildung die Möglichkeit, eine Prüfung abzulegen, welche ihnen ermöglicht, im Schulalltag aktiv für „Frieden“ und Miteinander zu sorgen.
Ein besonderes Highlight der gemeinsamen Zeit war ein geplantes Konzert für Ausgrabungshelfer aus England am Ringheiligtum Pömmelte – Jugendliche aus zwei Nationen mit einer gemeinsamen kriegerischen Vergangenheit konnten so friedliche und freundschaftliche Beziehungen miteinander pflegen. Der Großteil der Angebote fand im Freien statt, so dass viel Raum war für erlebnispädagogische Aktionen. Treffpunkt war das Bootshaus „Delphin“ an der Elbe, das den Jugendlichen einen neuen Blick auf ihre Heimat ermöglichen sollte.

Weg der Demokratie
Projektträger: AWO-Kreisverband Salzland e.V.

Das Kinder- und Jugendfreizeitzentrum des AWO Kreisverbandes Salzland e.V. „Rainbow“ bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, ihre Freizeit aktiv im Rahmen vielfältiger zielgruppenorientierter Angebote zu gestalten. Bei den regelmäßig stattfindenden Austauschgruppen in unserer Einrichtung kam die Frage bei den Kinder auf: „Was versteht man unter Demokratie, was bedeutet Toleranz“?
Um den Kindern und Jugendlichen diese Wörter zu veranschaulichen und näher zu bringen, entstand die Idee die Zuwegung zum Jugendclub zu einem „Weg der Demokratie“ umzugestalten. In Kooperation mit einer Rechtsanwältin sowie eines Graffitikünstlers, wollten wir gemeinsam bei Tee und Kuchen, den „Weg der Demokratie“ gestalten und mit Schablonen und Farbe an die Wand bringen. Verbundene Begriffe zu Demokratie und Toleranz wurden von der Rechtsanwältin in einfacher Sprache erklärt. Die Kinder erläuterten die Begriffe mit ihren Worten, sagten was sie damit in Verbindung bringen. Da im Gebäude täglich viele Klienten und Besucher der Suchtberatung, der Sozialpädagogischen Familienhilfe, des Seniorenbüros sowie verschiedener Sportgruppen diesen Bereich durchqueren, können die Kinder und Jugendlichen bei Nachfragen, die Begriffe mit ihren eigenen Worten erklären. Gemeinsam haben Kinder und Jugendliche verschiedenster sozialer und kultureller Herkunft dieses Projekt umgesetzt und gestaltet.

2schneidig@school
Projektträger: Förderverein des „Dr.-Carl-Hermann“ Gymnasiums

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 10-jährigen Titeljubiläum „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ sollte mit den Schülerinnen und Schülern der Klassenstufe 7 ein interaktives Schulprojekt mit vielfältigen Themenschwerpunkten durchgeführt werden. Geleitet von dem mehrfach für sein Engagement preisgekrönten Künstler Martin Rietsch alias „2schneidig“ setzten sich die jungen Menschen mithilfe des Mediums Musik mit den Themen Vielfalt, Toleranz, Respekt, Selbstbewusstsein und der Abwehr und Verhinderung von Mobbing und Diskriminierung auseinander. Ziele waren der Abbau von Vorurteilen und das reflektierte Zeigen von Zivilcourage sowie die Förderung eines respektvollen Umgangs mit Mitmenschen.

Treffpunkt Kunst
Projektträger: Rückenwind e.V. Schönebeck

Als Mehrgenerationenhaus, mit den verschiedensten Angeboten in einem Haus, verfolgen wir das Ziel, die Lebenssituation und die Lebenschancen für Kinder, Jugendliche, Familien, Senioren, egal welcher Herkunft, Religion oder Vergangenheit, im Besonderen wenn sie über wenige Ressourcen der Selbsthilfe verfügen oder jene nicht nutzten können, zu verbessern.
Unser Haus ist in den letzten Jahren ein fester und verlässlicher Bestandteil des Lebens von Familien in der Region geworden.

Kunst verbindet!
Unter diesem Motto wollten wir Schönebecker Bürgerinnen und Bürger verschiedensten Alters, Religion, Hautfarbe und sozialen Hintergrunds zusammenführen.
Unter der fachlichen Anleitung des Kunstpädagogen Jan Focke verschafften wir der Begegnung und dem Austausch einen Raum und einen Rahmen.
Durch künstlerische Betätigung, an eigenen aber auch gemeinsamen Kunstwerken, sollten Hemmschwellen und Antipathie überwunden werden.
Im Kurs wurden verschiedenste Kunsttechniken wie Aquarellmalerei, Bleistiftmalerei oder das Arbeiten mit Spachtel vermittelt.
Ziel, neben dem sozialen Aspekt, war, eine gemeinsame Ausstellung aller Werke zu organisieren und zu präsentieren.

Kleine Friedensfahrt
Projektträger: Radfreizeit, Radsportgeschichte und Friedensfahrt e.V.

Für den Weltfriedenskongress 1949 in Paris wurde von Pablo Picasso die Silhouette einer Taube entworfen und lithographiert. 1955 erhielt er dafür den Weltfriedenspreis. Seitdem ist die Friedenstaube ein weltweites Symbol für den Frieden und die Friedensbewegung. Sie inspirierte Autoren für Kinderlieder ebenso wie Grafiker und Künstler, die dieses Symbol für ihre Arbeiten verwendeten.
Und schon ein Jahr zuvor, 3 Jahre nach dem 2. Weltkrieg 1948 sendeten polnische u. tschechische Journalisten u. Sportorganisationen ein Signal der Versöhnung und einem friedlichen Miteinander mit der Durchführung eines Etappen- Radrennen zwischen Prag u. Warschau.
Junge Menschen aus verschiedenen Nationen, die sich 3 Jahre zuvor noch feindlich gegenüberstanden maßen nun in einem friedlichen Wettstreit auf dem Rad ihre Kräfte – und das alles unter dem Symbol der Friedenstaube.

Dieser Friedensgedanke soll den Kindern vermittelt werden, dass auch sie ihre Kräfte im friedlichen Wettstreit messen. Sie sollen sich an diesen sportlichen Vergleichen erfreuen, Spaß haben und fair miteinander umgehen, die Leistung der Sieger neidlos anerkennen und die Verlierer trösten. Gleichermaßen haben die Erwachsenen am Straßenrand die wichtige Aufgabe mit ihrem Beifall nicht zu geizen und auch noch die Letzten begeistert anzufeuern-das werden die Kinder nie vergessen. Sie nehmen diese Erfahrung intensiv in sich auf und spüren, dass ihr Mut der Teilnahme belohnt wurde und ihre Leistung sogar von den Erwachsenen anerkannt wurde.

Human Soccer Mini-WM
Projektträger: Rückenwind e.V. Schönebeck

Die Human-Soccer-Mini-WM war ein bislang einzigartiges Projekt in Schönebeck.
Gespielt wurde auf einer großen Human-Soccer-Anlage, bei der die Menschen die Kickerfiguren sind.
Jedem gemeldeten Team wurde eine Nation, bzw. Nationalmannschaft zugelost, welche sie verkörpern sollte. Im klassischen Turniermodus traten die „Nationalmannschaften“ gegeneinander an und spielten unseren Weltmeister aus. Gespielt wurde an drei aufeinander folgenden Spieltagen.
Neben dem sportlichen Wettkampf sollte jedoch der Spaß, die Freude am Sport und der Kontakt der Spieler*innen untereinander an erster Stelle stehen.

Wir erreichten durch unser Turnier, dass der breiten Öffentlichkeit ein demokratisches, vielfaltsbewusstes und gewaltfreies Miteinander im sportlichen Wettstreit ermöglicht wird.
Deshalb stand auch der „fair play“- Gedanke an erster Stelle. Ein einheitliches Regelwerk und ein Schiedsrichter sorgten für einen reibungslosen Ablauf des Turniers.
Für pausierende Spieler*innen oder Zuschauer gab es auf unserem Gelände zusätzlich eine Hüpfburg und XXL Spiele. Auch stellten wir einen kleinen Verpflegungsstand mit Getränken, Obst und Würstchen auf.

Ein weiteres Highlight des Turniers war die Auslosung des schönsten Mannschafts-Trikots. Jede Mannschaft bekam nach der Anmeldung T-Shirts von einem Sponsoren gestellt, die kreativ gestaltet werden sollten. Am Ende wurde das kreativste und einfallsreichste Team prämiert.

Um unsere Veranstaltung in der Öffentlichkeit zu bewerben, gestalteten wir unsere Plakate und Flyer eigenständig und drucken sie im Format bis A3 selber aus. Obendrein fertigten wir in der Größe A3 die Spielpläne und Schauwände an.

Vielfalt in der Kita erleben
Projektträger: Allgemeiner Behindertenverband in Sachsen-Anhalt e.V./ Kindertagesstätte „Benjamin Blümchen“ Pretzien

Wir wollten den Kindern der Einrichtung zeigen welche unterschiedlichen Lebenswelten es gibt. Das Kennenlernen von Menschen mit beispielsweise einer Behinderung sollte den Kindern zeigen, wie unterschiedlich das Leben und der Alltag anderer aussehen kann. Ebenso konnten die Kinder und auch wir als Erzieher*innen unsere eigene Sichtweise auf „Andersartigkeit“ erweitern und gemeinsam reflektieren. Die Kinder hatten die Chance im frühen Alter zu erfahren was es eigentlich heißt, seinen Alltag als beispielsweise blinder Mensch zu bestreiten oder was es heißt in einem späteren Lebensabschnitt von einer Behinderung betroffen zu sein. Im gemeinsamen Austausch und direkten Kontakt mit den Gästen konnten durch Gespräche Vorurteile abgebaut und neue persönliche Eindrücke gewonnen werden. Zusätzlich wurde Wissen über eine Behinderung und den Umgang damit vermittelt und neue Ansätze für das eigene tägliche leben konnten entstehen.

01. Juni 2018
Wir sind Kinder dieser Welt!
Projektträger: Rückenwind e.V. Schönebeck/ Jugendclub „Young Generation“

Wir, der Jugendclub „Young Generation“ des Rückenwind e.V. Schönebeck, planten anlässlich des Kindertages am 1. Juni 2018 ein kunterbuntes Familienfest auf der Freifläche des Jugendclubs in der Welsleber Str. 49 in der Zeit von 15.30 bis 20.00 Uhr.
Bei dem Familienfest „Wir sind Kinder dieser Welt!“ stand das Mitmachen und Miterleben vieler engagierten Kinder, Jugendlichen und Eltern im Vordergrund. Somit verfolgten wir das Ziel, den Zusammenhalt im Sozialraum Straße der Jugend, das soziale Engagement und die gegenseitige Wertschätzung zu fördern.
Geplant war, dass alle engagierten Helfer das Fest mitgestalten, von der Planung über Einkauf bis hin zur Berichterstattung.

Bootsrallye – Wir sitzen alle im gleichen Boot!
Projektträger: AWO Kreisverband Salzland e.V.

Im vergangen Jahr hatte die AWO die Möglichkeit Mannschaftsboote anzuschaffen, um Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund die Möglichkeit zu geben, sich in das ländliche Umfeld Barby und Calbe zu integrieren. Diese Aktivität war ein voller Erfolg.
In diesem Jahr konnten wir das Projekt ausweiten und Kindern und Jugendlichen aus den Jugendclubs in Schönebeck und Umgebung, die Möglichkeit geben, sich ebenfalls in dieses Integrationsprojekt einzubringen – sozusagen nicht nur über interkulturelle Schranken hinweg, somit auch über die Region hinaus.

Unsere Elbe verbindet
Projektträger: Union 1861 Schönebeck e.V.

Unsere Erde ist zu fast 75% von Wasser bedeckt. Wasser beeinflusst maßgeblich das Klima einer Region, ist Nahrungsquelle und Wirtschaftsraum. Es bietet vielen Tieren und Pflanzen Platz zum Leben. Auch wir Menschen benötigen Wasser – für die Hygiene, zum Trinken oder zur Bewässerung. Nicht immer war die Elbe so sauber wie sie es heute ist. Man kann wieder darin baden gehen und ohne Bedenken verschiedene Wassersportaktivitäten ausüben.
Neben dem gemeinsamen Zusammenkommen und Austausch, war auch dies ein wichtiger Aspekt, den wir mit unserer Veranstaltung vermitteln wollten – den verantwortungsvollen Umgang mit einem Rohstoff, der in vielen Teilen der Welt nicht selbstverständlich ist.

Im Fokus standen bei unserem Projekt „Unsere Elbe verbindet“ die Kinder und Jugendlichen, sowie deren Eltern und natürlich auch alle anderen Interessierten. Alle Bürger*innen der Stadt Schönebeck und Umgebung waren eingeladen, sich an diesem Projekt zu beteiligen.

Unter anderem haben Kinder und Jugendliche der Abteilung Kanu von Union 1861 Schönebeck e.V. anderen Kindern und Jugendlichen den Kanusport vermittelt und an einem gemeinsamen Wettkampf teilgenommen.

Fest der Begegnung Schönebeck 2018
Projektträger: Bürgerstiftung Salzland – Region Schönebeck

Wir, die Bürgerstiftung Salzland – Region Schönebeck, hatten gemeinsam mit den Akteur*innen des Netzwerkes Asyl Schönebeck und dem Bündnis für Familien Schönebeck die Planung, Organisation und Durchführung eines Festes der Begegnung am 18.08.2018 von 11:00 – 16:00 Uhr im Sozialraum „Straße der Jugend 67-69“ in Schönebeck geplant.
Im genannten Schönebecker Sozialraum wohnen Menschen mit Migrations- und Fluchterfahrungen und Menschen aus dem sogenannten sozial benachteiligten Milieu Tür an Tür. Mit dem geplanten Fest wurde diesen Bürger*innen die Gelegenheit gegeben, sich in angenehmer, unterhaltsamer und ungezwungener Atmosphäre zu begegnen. In Vorbereitung dieser Veranstaltung agierten viele regionale Akteure, Vereine und Einrichtungen gemeinschaftlich unter Einbeziehung von Geflüchteten und Bewohnern des Sozialraumes. Ziel der Veranstaltung waren Partizipation, Zusammenarbeit, Kommunikation und Integration aller Akteur*innen, Einrichtungen und Bewohner*innen speziell im und für den Sozialraum „Straße der Jugend“ in Schönebeck.

Wir schaffen Übergänge – Sommercamp 2018
Projektträger: Rückenwind e.V. Schönebeck

Im Rahmen des Projektes „Wir schaffen Übergänge – Sommercamp 2018“ stellten sich, der Rückenwind e.V. und die Netzwerkstelle „Bündnis für Schulerfolg im Salzlandkreis“ gemeinsam mit den Schulsozialarbeiter*innen von sechs Schönebecker Schulen (drei Grundschulen, zwei Sekundarschulen und eine Förderschule) der Aufgabe, die Entwicklung eines Übergangsmanagements weiter voranzutreiben.

Die Übergangsgestaltung von der Grundschule zur weiterführenden Schule zielt einerseits auf eine Sicherung des Schulerfolgs, andererseits fördern die Angebote des Projektes die Jugendbeteiligung und die Demokratiestärkung.
Im Rahmen gemeinsamer Aktionen, wie Geo-Caching, Schulhaus – Rallye, Breakdance-Workshops und einer gemeinsamen Übernachtung in Zelten, wurden Teamgeist und Kooperationsbereitschaft gefördert.

Dieses „Pilotprojekt“ wurde gemeinsam mit allen Beteiligten und in Rückkopplung mit den jeweiligen Schulleiter*innen entwickelt und soll als feste Konstante in die Sommerferienplanung aufgenommen werden, um langfristig und nachhaltig Wirkung zu zeigen.

Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte.
Projektträger: Rückenwind e.V. Schönebeck

Vom 17. Oktober bis zum 9. November 2018 war die Wanderausstellung der Anne Frank: „Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte“ im Schönebecker Industriemuseum iMUSEt zu Gast.
Das Tagebuch des jüdischen Mädchens Anne Frank (1929-1945) ist Symbol für den Völkermord an den Juden durch die Nationalsozialisten und intimes Dokument der Lebens- und Gedankenwelt einer jungen Schriftstellerin. In der Ausstellung erzählten große Bildwände von ihrem Leben und ihrer Zeit: von den ersten Jahren in Frankfurt am Main und der Flucht vor den Nationalsozialisten, über die Zeit in Amsterdam – glückliche Kindheit und schwere Zeit im Versteck – bis zu den letzten schrecklichen sieben Monaten in den Lagern Westerbork, Auschwitz und Bergen-Belsen.

In einem großen aktuellen Teil wendete sich die neue Anne Frank-Ausstellung direkt an Jugendliche heute mit Fragen zu Identität, Gruppenzugehörigkeit und Diskriminierung: Wer bin ich? Wer sind wir? Wen schließe ich aus? … Kurze Filme mit Jugendlichen regen zur Diskussion über diese Themen an. Ausgehend von der Frage »Was kann ich bewirken? « ermutigte die Ausstellung zu eigenem Engagement.
Kern des Ausstellungsprojekts war das bewährte Konzept „Jugendliche begleiten Jugendliche“: Dabei engagierten sich 21 junge Menschen ab 15 Jahren als Ausstellungsbegleiter*innen. In einem Trainingsseminar lernten sie die Inhalte und Hintergründe der Ausstellung und Methoden der Vermittlung kennen. Als Peer Guides vermittelten sie die Thematik anderen Jugendlichen und regten Gespräche darüber an.
Die Peer-Guides sind Schüler*innen der Sekundarschulen „Maxim Gorki“ und „Am Lerchenfeld“, des „Dr.-Carl-Hermann“ Gymnasiums sowie der Berufsbildenden Schule Schönebeck.

909 Teilnehmer*innen besuchten die Ausstellung insgesamt. Zu einem überwiegenden Teil handelte es sich dabei um Schulklassen der Sekundarschulen unserer Region und des Gymnasiums, der Förderschule sowie der Berufsbildenden Schule Schönebeck. Die jüngsten Gäste waren 12 Jahre alt. Der Hauptanteil lag bei den 13 -17jährigen. Die ältesten Ausstellungsgäste waren über 80 Jahre alt Jahre alt.

Im Rahmen der Ausstellungseröffnung am 17.10.2018 und der Abschlussveranstaltung am 09.11.2018 bekundeten politische Entscheidungsträger, Netzwerkpartner, Vertreter*innen der Schulen, Eltern und Interessierte große Anerkennung für die Projektidee sowie die gelungene Umsetzung.
Der Oberbürgermeister der Stadt Schönebeck Herr Knoblauch und der Bürgermeister der Stadt Calbe Herr Hause unterstützten das Projekt als Schirmherren.

Neben der Ausstellung wurde ein vielfältiges Rahmenprogramm umgesetzt:

22.10.2018 im Kinder- und Jugendbüro „Piranha“ erfolgte die Filmvorführung „Meine Tochter Anne Frank“ inklusive Nachbesprechung
24.10.2018 „Reise in die Vergangenheit“ (Film von Schülern in Auschwitz, mit Vorstellung durch die Schüler selbst) mit Ausstellung, Ort: „Piranha“,
27.10.2018 Auszüge aus dem Theaterstück „Wir sind keine Barbaren“ in der Rehaklinik in Barby
30.10.2018 Ausstellung im „Dr.-Carl-Hermann“ Gymnasium zu „Diskriminierung & Rassismus“
30.10.2018 ein Zeitzeugengespräch in der Sekundarschule „Maxim Gorki“ – 19 SchülerInnen verfolgten aufmerksam die bewegende Lebens- und Fluchtgeschichte von Margareta Kugust
05.11.2018 „Auf den Spuren der Bücherverbrennung – ein Projekt und seine Wirkung“, Lesung und Film
06.11.2018 das Projekt „Hier verschwand ein Mensch“ wurde in der Sekundarschule „Am Lerchenfeld“ durchgeführt.
Es fanden weiterhin im Projektzeitraum fünf thematische Geocaching-Touren inklusive Führung „Shalomhaus“ statt.
Am 12.11.2018 nahmen die Peer-Guides an dem Auswertungsseminar im Kinder- und Jugendbüro „Piranha“ teil.

Treffpunkt Kunst II
Projektträger: Rückenwind e.V. Schönebeck

Als Mehrgenerationenhaus, mit den verschiedensten Angeboten in einem Haus, verfolgen wir das Ziel, die Lebenssituation und die Lebenschancen für Kinder, Jugendliche, Familien, Senioren, egal welcher Herkunft, Religion oder Vergangenheit, im Besonderen wenn sie über wenige Ressourcen der Selbsthilfe verfügen oder jene nicht nutzten können, zu verbessern.
Unser Haus ist in den letzten Jahren ein fester und verlässlicher Bestandteil des Lebens von Familien in der Region geworden.

Kunst verbindet!
Unter diesem Motto wollten wir Schönebecker Bürgerinnen und Bürger verschiedensten Alters, Religion, Hautfarbe und sozialen Hintergrunds zusammenführen.
Unter der fachlichen Anleitung des Kunstpädagogen Jan Focke verschafften wir der Begegnung und dem Austausch einen Raum und einen Rahmen.
Durch künstlerische Betätigung, an eigenen aber auch gemeinsamen Kunstwerken, sollten Hemmschwellen und Antipathie überwunden werden.
Im Kurs wurden verschiedenste Kunsttechniken wie Aquarellmalerei, Bleistiftmalerei oder das Arbeiten mit Spachtel vermittelt.
Ziel, neben dem sozialen Aspekt, war, eine gemeinsame Ausstellung aller Werke zu organisieren und zu präsentieren.

Kinderfest – Fit durch den Sommer
Projektträger: Rückenwind e.V. Schönebeck

Am 25. August 2018 fand, initiiert vom Kinder- und Jugendring des Altkreises Schönebeck, von 14.00 bis 18.00 Uhr unser alljährliches Kinderfest statt, welches in diesem Jahr unter einem ganz besonderen Motto stand: „Fit durch den Sommer“.

Mit dieser Aktion, eines Kinder- und Familienfestes anlässlich des Weltkindertages, wollten wir Schönebecker Bürger*Innen und Familien verschiedensten Alters, Religion und Hautfarbe zusammenführen. An unterschiedlichen Ständen bestand die Möglichkeit, sich über gesundes Essen und gesunde Lebensweise zu informieren aber auch sich zu begegnen und in Interaktion miteinander zu treten.
Parallel fand auf der Bühne ein von Kindern und Jugendlichen gestaltetes Programm aus Tanz, Akrobatik und Livemusik (Schönebecker Schülerbands) sowie ein Mitmachprogramm für Jedermann statt.
Weiterhin dient diente das Fest der Vernetzung zivilgesellschaftlicher Akteur*Innen zur Entwicklung neuer gemeinsamer Projektideen und zum Aufbau einer nachhaltigen Netzwerkstrukturen.

Öffentlich beworben wurde die Aktion durch lokale und regionale Printmedien, Fernseh- und Radiosender in Sachsen-Anhalt sowie durch das Anbringen und Verteilen von Plakaten in öffentlichen Einrichtungen Schönebecks.

Trickboxx
Projektträger: Rückenwind e.V. Schönebeck

Trickfilme sind die Begleiter unserer Kinder und stehen auf der Favoritenliste ganz weit oben. Diese Faszination sollte aufgegriffen werden und in den Angebotspool des Schulalltags integriert werden.

Die Schüler wurden selbst zu Trickfilmproduzenten – von der Ideenfindung bis zum fertigen Film. Sie haben sich aktiv mit ihrem Lieblingsgenre auseinandergesetzt und nutzten dafür die „Trickboxx“.
Die Trickboxx ist eine Kiste, mit der man Trickfilme verschiedener Art erstellen kann. Der Kreativität sind hierbei keine Grenzen gesetzt. So kann man z.B. Zeichentrick, Legetrick, aber auch Trickfilme mit Knetfiguren produzieren. In dem geplanten Angebot sollte die Legetricktechnik im Vordergrund stehen. Anhand einer ausgewählten Geschichte, welche sich die Schüler selbst ausgedacht hatten, wurde ein Drehbuch geschrieben, das seine Umsetzung in einem Film finden sollte. Die „Trickboxx“ bietet dabei die Möglichkeit zur vielfältigen Interaktionen und regt gleichermaßen zu einem kommunikativen Austausch an. Emotionen und Gefühle der TeilnehmerInnen flossen ein, es entstand ein „Wir“-Gefühl und das Projekt hatte einen identitätsstiftenden Charakter. Ebenso hatten hier Schüler*innen mit Migrationshintergrund die Möglichkeit ihre Sozialkompetenzen durch das aktive Miteinander auszubauen.

Wir ziehen alle an einem Strang
Projektträger: Allgemeiner Behindertenverband in Sachsen-Anhalt e.V.

Der Allgemeine Behindertenverband in Sachsen-Anhalt e.V. (ABiSA) und 2 Jugendklubs des Rückenwind e.V. Schönebeck sind zwei Institutionen, die in Schönebeck schon seit Jahren gemeinsam ein Sommerfest im Stadtgebiet Friedrichstraße Süd/ Sozialraum „Moskauer Straße“ gestalten. Hier kommen Senior*innen, Menschen mit Handicap, Migranten, Geflüchtete und Jugendliche aus dem Sozialraum Friedrichstraße Süd/ „Moskauer Straße“ zusammen. Dabei spielen niedrigschwellige Angebote in Form eines kulturellen Rahmenprogramms eine ganz wichtige Rolle. Sie unterstützen den Abbau von Barrieren und schaffen eine lockere, entspannte Atmosphäre.

Durch unser Projekt hatten wir vor ein Zusammengehörigkeitsgefühl verschiedener Generationen zu fördern, die alle gemeinsam im Sozialraum „Moskauer Straße“ leben – einem Stadtgebiet, dessen Image leider durch wenig Toleranz und Offenheit geprägt ist. Diesem Image wollen wir kontinuierlich begegnen, wozu das geplante Projekt einen Beitrag leisten sollte.

Durch gemeinsame Aktivitäten sollten Vorurteile und Berührungsängste abgebaut werden. Es sollte ein interessanter Tag werden, an dem generationsübergreifend Alt und Jung symbolisch an einem Strang ziehen.
Bei jeder gemeinsamen Veranstaltung liegt uns die Partizipation aller Teilnehmer*innen besonders am Herzen. Dazu wurden im Vorfeld Ideen und Erwartungen eruiert und bei der Planung berücksichtigt.
Am 01.08.2018 stand unser Fest unter einem ganz besonderen Motto: „Wir ziehen alle an einem Strang!“. Dabei wollten wir symbolisch alle an einem Strang ziehen – einem langen Seil, aus dem ein Netz gelegt wird, welches durch gemeinsames Handeln jeden Menschen tragen kann. Hiermit wollten wir die gemeinsame Stärke zeigen, die entsteht, wenn man zusammen arbeitet.

Kinder- und Jugend Themenball
Projektträger: Förderverein Sekundarschule „Am Lerchenfeld“ Schönebeck

Den Kindern und Jugendlichen aus den verschiedensten Vereinen, Jugendeinrichtungen und Schulen der Region sollte am 05.12.2018 um 17.00 Uhr die Möglichkeit gegeben werden, beim Kinder und Jugend Themenball ihre sportlichen und künstlerischen Leistungen einem breiten Publikum vorzustellen.
Dazu wurde die Sporthalle der Sekundarschule „Am Lerchenfeld“ in Schönebeck durch ganz viele fleißige jugendliche Helfer hergerichtet und ausgeschmückt, um allen einen würdigen Rahmen zu bieten.
Zuvor fand ein Diskussionsaustausch mit den Vertreter*innen der Stadtverwaltung und dem Stadtrat sowie mit den Vertreter*innen der Kommunal- und Landespolitik statt, in dem die Möglichkeit bestand, auf jugendrelevante Themen in Schönebeck aufmerksam zu machen. Eigens dafür wurden im Vorfeld Gesprächsrunden angeboten, bei denen verschiedene Themen diskutiert wurden, wie z.B. „Leere Kassen-große Ziele ?!“ Dazu gehörten auch solche Fragen wie: Wer entscheidet was in der Stadt gemacht wird? Nach welchen Kriterien wird entschieden? Wie ist das Verhältnis von Jugendarbeit und Solecup zu bewerten? Oder welche Rolle spielen Schwimmbad und Kombibad?

Initiative Black & White
Projektträger: Förderverein des „Dr.-Carl-Hermann“ Gymnasiums

Im Rahmen des Titels „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ist es unser Ziel, jeder Klassenstufe mindestens einmal im Jahr die Möglichkeit zu geben, sich auf verschiedensten Wegen den Thematiken Diskriminierung und Rassismus kritisch zu nähern, bestehenden gesellschaftlichen Vorurteilen mithilfe konkreter Handlungsalternativen entgegenzutreten und sie mit geeigneten Methoden und Argumenten zu Zivilcourage zu befähigen. In der Altersgruppe der Jahrgangsstufe 7 eignen sich zu diesem Zweck besonders gut Projekte, welche die Lebenswelt der jungen Menschen ansprechen und einen hohen Aufforderungscharakter haben.

Die Initiative „Black & White“ bot mithilfe ihrer interaktiven Workshops zum Thema Trommeln, Singen, Tanzen sowie einem Impulsreferat über Probleme in Afrika hervorragende Möglichkeiten, um den Schüler*innen, über aktive Teilnahme, einen Einblick in die Kultur Afrikas zu gewähren. Dieses Ziel wurde, entsprechend der Rückmeldungen der Schüler*innen, erreicht.

Über die geplanten Workshops hinaus, stellte die Gruppe eine Projektidee vor, in der es mithilfe interessierter Schüler*innen darum geht, Fluchtursachen aus Afrika zu ergründen und Handlungsalternativen dagegen zu erarbeiten. Nach dem Projekt hat sich eine Vielzahl von Schüler*innen der Klassenstufe 7 dazu bereit erklärt, dieses Projekt in Form einer fortlaufenden Arbeitsgemeinschaft zu unterstützen. Demnach zieht die Initiative nicht nur einen kurzfristigen, sondern auch einen nachhaltigen Erkenntnisprozess nach sich.

Leider war die Volksstimme Schönebeck, trotz mehrmaliger Nachfragen, am Projekttag nicht zugegen. Die Teilnehmer der Arbeitsgemeinschaft „Schule ohne Rassismus“ dokumentierten die Geschehnisse allerdings mit Fotos und einem Artikel für die Schulhomepage.

Respekt und Gemeinschaft – für ein besseres Wir
Projektträger: Rückenwind e.V./ Jugendclub „Young Generation“

Durch die Herangehensweise in Form der Sozialen Gruppenarbeit wurde von Beginn an ein demokratischer Prozess angeregt. Die Teilnehmenden wurden somit nicht nur zu Teilnehmenden des Projektes, sondern auch zu Gestaltenden. Der Inhalt des Projektes wurde dabei nicht verändert, sondern lediglich die Art der Durchführung. Dieser Prozess unterstreicht den partizipativen Charakter des Projektes.

Mit Bezugnahme auf den historischen Ursprungs der Hip-Hop Kultur wurden grundlegende Werte wie Respekt und Toleranz thematisiert und dabei stets in den aktuellen gesellschaftlichen Kontext gesetzt. Durch die Pluralität der teilnehmenden Gruppe wurde für eine verstärkte Wahrnehmung für verschiedenste Lebensentwürfe gesorgt. Da die Hip-Hop Kultur stark durch das Thema Migration geprägt ist, ließ sich an dieser Stelle ebenfalls ein Übertrag auf die heutige Zeit erzeugen. Den Teilnehmenden wurde bewusst gemacht, dass jeder, egal mit welchem Hintergrund, ein Teil dieser Gesellschaft ist, und dass niemand ihnen das Menschsein absprechen kann. Im Umkehrschluss wurden jene Teilnehmenden sensibilisiert, welche aufgrund ihrer Sozialisation dazu neigen ein ausgrenzendes oder mindestens abwertendes Verhalten gegenüber Menschen mit Migrationshintergrund an den Tag zu legen.
Am Anfang stand eine Gruppe, welche sich im Sozialraum oft mit Vorbehalten begegnet, sich skeptisch gegenübersteht, am Ende standen alle zusammen und haben ihre gemeinsamen Texte und Tänze präsentiert.

„Ja man, ich sehe anders aus deswegen werde ich jeden Tag komisch angeschaut / Ich habe rotes Blut nur ne andere Haut, Rassismus hat mir so oft mein‘ Verstand geraubt“ (Mädchen 12 Jahre, entstanden im Projekt „Respekt und Gemeinschaft – für ein besseres Wir“)

2017

Schönebeck – Das sind wir! Vielfältig und tolerant
Projektträger: Rückenwind e.V. Schönebeck

Die Schüler*innen und Lehrer*innen des „Dr. Carl Hermann“ Gymnasiums, Sportler*innen und Akteur*innen sowie die Besucher*innen der Sportnacht, die Mitwirkenden der Freiwilligen (Jugend-) Feuerwehr und Besucher*innen des im Sommer 2017 geplanten Begegnungsfestes erhielten an drei Standorten zu 3 unterschiedlichen Terminen im Jahr 2017 die Möglichkeit, unter dem Titel „Schönebeck – Das sind wir! Vielfältig und tolerant“, anhand thematischer Fotos, Position für ihre Stadt zu beziehen.
Als Dank für ihre Beteiligung erhielten die teilnehmenden Institutionen und Einrichtungen anschließend eine große Leinwand in Form einer Fotocollage (Größe A 0) mit den Fotos der Teilnehmer*innen. Dieses Projekt diente der Fortführung und Erweiterung des in 2016 stattgefundenen Fotoprojektes zur Identifikation mit der Heimatstadt Schönebeck (Elbe).
Im weiteren Werdegang wurde für den September 2017 im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung eine große Ausstellung mit den fertigen Produkten (inkl. der Ergebnisse aus 2016) passend zum Titel des Projektes geplant.

Tanztoleranz
Projektträger: Förderverein der Sekundarschule „Maxim Gorki“

Tanztoleranz – Tanz als Medium um Zugang zu den Kindern und Jugendlichen zu bekommen, eine Diskussionsgrundlage zu schaffen und den politischen Bezug herzustellen. Der ehemalige Weltmeister im Breakdance Nico Hilger führte im Rahmen seiner „Dancecooltour“ vom 03.04. bis 07.04.2017 eine Projektwoche an der Sekundarschule „Maxim Gorki“ mit Schülern der Klassenstufe 7 durch. In dieser Woche ging es um die Vermittlung von Werten und das tolerante Miteinander.
Da sich die Breakdancekultur ganz klar als frei von Grenzen der Rasse und des Geschlechtes definiert, sehen wir in dem oben genannten Projekt eine sehr gute, niedrigschwellige, dem Interesse der Zielgruppe entsprechende Möglichkeit, gesellschaftlichen Tendenzen zur Fremdenfeindlichkeit entgegenzusteuern.
Als Titelschule „Schule ohne Rassismus- Schule mit Courage“ war das Projekt „Tanztoleranz“ für uns eine wertvolle Möglichkeit, eben diesem Anspruch außerhalb des Unterrichtes und über die im Unterricht vermittelten Inhalte hinaus zu festigen und zu fördern.

Kleine Friedensfahrt
Projektträger: Radfreizeit, Radsportgeschichte und Friedensfahrt e.V.

Für den Weltfriedenskongress 1949 in Paris wurde von Pablo Picasso die Silhouette einer Taube entworfen und lithographiert. 1955 erhielt er dafür den Weltfriedenspreis. Seitdem ist die Friedenstaube ein weltweites Symbol für den Frieden und die Friedensbewegung. Sie inspirierte Autoren für Kinderlieder ebenso wie Grafiker und Künstler, die dieses Symbol für ihre Arbeiten verwendeten.
Und schon ein Jahr zuvor, 3 Jahre nach dem 2. Weltkrieg 1948 sendeten polnische u. tschechische Journalisten u. Sportorganisationen ein Signal der Versöhnung und einem friedlichen Miteinander mit der Durchführung eines Etappen-Radrennen zwischen Prag u. Warschau.
Junge Menschen aus verschiedenen Nationen, die sich 3 Jahre zuvor noch feindlich gegenüberstanden maßen nun in einem friedlichen Wettstreit auf dem Rad ihre Kräfte-
– und das alles unter dem Symbol der Friedenstaube.

Dieser Friedensgedanke sollte den Kindern vermittelt werden, dass auch sie ihre Kräfte im friedlichen Wettstreit messen. Sie sollten sich an diesen sportlichen Vergleichen erfreuen, Spaß haben und fair miteinander umgehen, die Leistung der Sieger neidlos anerkennen und die Verlierer trösten.

Gleichermaßen hatten die Erwachsenen am Straßenrand die wichtige Aufgabe mit ihrem Beifall nicht zu geizen und auch noch die Letzten begeistert anzufeuern – das werden die Kinder nie vergessen. Sie haben diese Erfahrung intensiv in sich aufgenommen und gespürt, dass ihr Mut der Teilnahme belohnt wurde und ihre Leistung sogar von den Erwachsenen anerkannt wurde.

Vom April bis September 2017 haben wir wieder in vielen Orten des Salzlandkreises „Kleine Friedensfahrten“ durchgeführt. Kita- u. Schulkinder bis zum Alter von 14 Jahren konnten daran teilnehmen. Eröffnet wurden die Wettbewerbe mit dem Auflassen der Friedenstauben und einigen Worten der jeweiligen Bürgermeister, die darauf hinweisen, dass nicht überall auf der Welt Kinder, gut behütet von Erwachsenen, ohne Angst spielen können.

Getrennt nach Mädchen u. Jungen u. Altersklassen wurden die Rennen durchgeführt.
Bei den Kleinsten wurden die Kinder in Gruppen, je nach Art des Fahrzeuges, eingeteilt.
Also Dreirad-, Roller und Laufradfahrer starteten getrennt. Und bei den Kita- Kindern gab es nur Sieger. Jedes Kita- Kind erhielt eine Teilnehmerurkunde und eine kleine Friedenstaube-Medaille.
Auch alle Grundschüler erhielten Teilnehmerurkunden, die Sieger zusätzlich Medaillen und Urkunden.

Unsere Initiative wirkt sogar schon international.
2016 fand in den Niederlanden, in Bedum bei Groningen, die erste Kleine Friedensfahrt statt.
Zuschauer und Veranstalter waren gerührt, als zur Eröffnung des Kinderradrennens die weißen Tauben aufgelassen wurden. Das Rennen wird auch in diesem Jahr stattfinden und findet vielleicht sogar Nachahmer in den Nachbarorten.

mit Courage“ war das Projekt „Tanztoleranz“ für uns eine wertvolle Möglichkeit, eben diesem Anspruch außerhalb des Unterrichtes und über die im Unterricht vermittelten Inhalte hinaus zu festigen und zu fördern.

Chillout-Area: Gemeinsam geht es besser
Projektträger: AWO Kreisverband Salzland e.V./ Kinder- und Jugendfreizeitzentrum „Rainbow“

Das Kinder- und Jugendfreizeitzentrum des AWO Kreisverband Salzland e.V. „Rainbow“ bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, ihre Freizeit aktiv im Rahmen vielfältiger zielgruppenorientierter Angebote zu gestalten. Während der regelmäßig stattfindenden Austauschrunden wurde unter den Teilnehmer*innen (pädagogische Fachkräfte, Jugendclubbesucher*innen, Ehrenamtliche) die Frage diskutiert, welche Veränderungen im „Rainbow“ zu einer größeren Wohlfühl-Atmosphäre beitragen können.
Nach einer langen Diskussionsrunde, entschieden sich die Clubbesucher*innen für eine Chillout-Area auf dem Außengelände der Einrichtung, die sie gemeinsam mit ihren Eltern bauen wollten. Neben einer sinnvollen Freizeitgestaltung sowie der Vermittlung handwerklicher Fertigkeiten wurde den Teilnehmer*innen mit diesem Projekt ein demokratisches Grundverständnis vermittelt. Die Partizipation der Kinder und Jugendlichen am Prozess der Neugestaltung des Außengeländes der Einrichtung „Rainbow“ war bei der Umsetzung des Projektes ein wichtiger Bestandteil. Neben ihrer eigenen Beteiligung war es unseren Kindern und Jugendlichen äußerst wichtig, dass ihre Eltern an der Bauplanungsphase und an der Durchführung des Bauprojektes aktiv mit einbezogen worden.

Demokratie-Camp
Projektträger: Jugendfeuerwehr der Stadt Schönebeck (Elbe)

Die Mitgliedschaft junger Menschen in der Feuerwehr trägt mit dazu bei, sie an demokratische Werte, wie Teamorientierung oder auch Verantwortungsbewusstsein, heranzuführen. Jugendfeuerwehren bieten jungen Menschen ein Feld des Experimentierens, der Selbstorganisation und Mitbestimmung. Im Rahmen eines Zeltlagers sollte den 6 Jugendfeuerwehren der Stadt (einschließlich der Ortsteile) vom 23. bis 25.06.2017 im Ferienpark Plötzky-Steinhafen Pretzien die Wichtigkeit dieser Werte vor Augen geführt und erlebbar gemacht werden.
Im Zuge der diesjährigen Bundestagswahl entstand die Idee, dieses Ereignis in die Lebenswelt der Teilnehmer*innen zu übertragen und für politische Themen zu sensibilisieren. Für die Dauer des Zeltlagers wurde eine „Camp-Regierung“ einschließlich eines/r „Camp-Kanzler/in“ nach demokratischen Gesichtspunkten gewählt und die Regeln des Zusammenlebens in einer gemeinsam erarbeiteten „Camp-Verfassung“ festgehalten.

Frieden erleben
Projektträger: Rückenwind e.V. Schönebeck

Im Rahmen einer 5-tägigen Freizeit erlebten Kinder und Jugendliche ihren Sozialraum neu. Sie lernten die Möglichkeit kennen, sich in der Natur zu bewegen und ihren Camp-Alltag im Rahmen soziokultureller Strukturen neu zu erfahren.
Vom 12.06.2017 bis 16.06.2017 fand der 5 Tageskurs „Frieden erleben“ mit Fahrradtour ins Friedensmuseum, Presseworkshop, Tanz- und Sportaktionen statt.

30 Kinder und Jugendliche fanden sich gemeinsam an einem Ort zusammen, der wie kaum ein anderer für die Verbindung von Sport und Natur steht, am Bootshaus „Delphin“ an der Elbe. Viele Kinder und Jugendlichen wohnen meist nur wenige km von den Flüssen Elbe und Saale entfernt, wissen aber nur selten um die Chancen und die Schönheit derer. Einen Blick vom Wasser aus auf die Umgebung schafft eine völlig neue Anerkennung der eigenen Heimat. Der größte Teil der Angebote fand im Freien statt. Eine große Wiese und der Damm im Wald boten unzählige Möglichkeiten für erlebnispädagogische Aktionen. Ebenso wurde die Elbe in das Projekt als Erlebnisraum einbezogen. In der Bucht konnte jederzeit gebadet werden und Kanutouren gehörten fest in die Programmplanung.

Multi-Kulti-Kindertag
Projektträger: Rückenwind e.V. Schönebeck/ Freizeitzentrum „Future“

Anlässlich des Internationalen Kindertages haben wir in Kooperation mit der Freiwilligen Feuerwehr Schönebeck (Ortsteil Salzelmen) und unseren Besucher*innen einen Turniertag in verschiedenen Sportarten durchgeführt und kulinarische Köstlichkeiten aus verschiedenen Ländern gemeinsam unter Anleitung eines Kochs zubereitet.
Zu unseren Besucher*innen zählen die Kinder des Wohngebietes Süd, Schüler*innen einer Ganztagsschule, des Gymnasiums, Kinder und Jugendliche mit div. Beeinträchtigungen, welche die Behindertenwerkstatt besuchen und die zugezogenen Flüchtlingskinder aus verschiedenen Fluchtgebieten (u.a. Syrien, Afghanistan, Irak, Ukraine).
Im Vorfeld wurden gemeinsam Ideen und Rezepte von unseren Besucher*innen zusammengetragen. In gemischten Gruppen wurden auch Spiele aus den Flüchtlingsländern gespielt und vermittelt. Die Spielideen wurden vorher zusammengetragen und ausprobiert.

Fest der Begegnung Schönebeck 2017
Projektträger: Bürgerstiftung Salzland – Region Schönebeck

Wir, die Bürgerstiftung Salzland – Region Schönebeck, beabsichtigten gemeinsam mit den Akteur*innen des Netzwerkes Asyl Schönebeck und dem Bündnis für Familien Schönebeck die Planung, Organisation und Durchführung eines Festes der Begegnung am 19.08.2007 von 10:00 – 17:00 Uhr im Sozialraum „Straße der Jugend 67-69“ in Schönebeck.

Im genannten Schönebecker Sozialraum wohnen Menschen mit Migrations- und Fluchterfahrungen und Menschen aus dem sogenannten sozial benachteiligten Milieu Tür an Tür. Mit dem durchgeführten Fest wurde diesen Bürger*innen die Gelegenheit gegeben, sich in angenehmer, unterhaltsamer und ungezwungener Atmosphäre zu begegnen. In Vorbereitung auf diese Veranstaltung wurde im Mai 2017 für Kinder und Jugendliche des Sozialraums „Straße der Jugend“ ein Malwettbewerb organisiert, in dem als Ergebnis ein Plakatentwurf für die Öffentlichkeitsarbeit entstanden ist.
Ziel der Veranstaltung waren Partizipation, Zusammenarbeit, Kommunikation und Integration aller Akteur*innen, Einrichtungen und Bewohner*innen speziell im und für den Sozialraum „Straße der Jugend“ in Schönebeck.

Sommercamp 2017: Elemente & Experimente
Projektträger: Rückenwind e.V. Schönebeck

Das Projekt „Sommercamp 2017: Elemente & Experimente“ fand im Rahmen der Ferienarbeit der Schulsozialarbeiter*innen in der letzten Woche der Sommerferien statt. In Zusammenarbeit mit der Diakonie hatten bis zu 45 Kinder und Jugendliche aus insgesamt 5 Grund- und Sekundarschulen aus Barby, Calbe und Schönebeck die Möglichkeit, alles rund um die Elemente Feuer, Wasser und Erde mit Hilfe von Experimenten zu erfahren und zu erleben und konnten sich dabei kennenlernen, Kontakte knüpfen und Mitbestimmung/ Partizipation bei der Gestaltung der Workshops üben. Durchgeführt wurden ereignisreiche Workshops in den ersten drei Tagen des Camps, um die Ergebnisse am Freitag den Freunden, Familien als auch Interessierten vorzustellen und vorzuführen (Abschlussfest).
Die Zahl der teilnehmenden Personen dieses Antrages setzte sich folgendermaßen zusammen: 9 Schülerinnen und Schüler der Grundschule „Ludwig Schneider“, 2 Schulsozialarbeiter*innen, 39 Eltern, Geschwister, Angehörige der Schüler*innen, Lehrkräfte (im Rahmen des Abschlussfestes).

Ein Teil des Ganzen
Projektträger: Rückenwind e.V. Schönebeck

Als Mehrgenerationenhaus (MGH), mit den verschiedensten Angeboten in einem Haus, verfolgen wir das Ziel, die Lebenssituation und die Lebenschancen für Kinder, Jugendliche, Familien, Senior*innen, egal welcher Herkunft, Religion oder Vergangenheit, im Besonderen wenn sie über wenige Ressourcen der Selbsthilfe verfügen oder jene nicht nutzen können, zu verbessern. Unser Haus ist in den letzten Jahren ein fester und verlässlicher Bestandteil des Lebens von Familien in der Region geworden.
Wir wollten durch unseren am 24.05.2017 geplanten Projekttag ein Zeichen für ein gemeinsames Miteinander setzen, an dem sich die Schönebecker gegen jegliche Ausgrenzung und Anfeindung stark machen konnten. Schwerpunkt an diesem Tag war das 3,50m x 1,80m große Kunstwerk, an dem alle Besucher*innen (u.a. div. Kindertagesstätten, Grundschule, Förderschule etc.) aufgefordert waren mitzuwirken. Unter fachlicher Anleitung des stadtbekannten Kunstpädagogen Jan Focke und Teilnehmer*innen des Kunstworkshops des CJD und des „Piranha“ hatte jede/r die Möglichkeit, seinen Teil zum Gesamtkunstwerk beizutragen. Das fertige Kunstwerk bekam seinen festen Platz im Saal des Kinder- und Jugendbüros „Piranha“ im Mehrgenerationenhaus und ist somit öffentlich für Interessierte zugänglich.

Mein- Dein- Unser- Fußballcup
Projektträger: Rückenwind e.V. Schönebeck/ Freizeitzentrum „Future“

Der Verein Rückenwind e.V. Schönebeck und der AWO Kreisverband Salzland e.V. sind 2 Vereine, die im Stadtgebiet Schönebeck schon seit Jahren offene Jugendarbeit anbieten. Zwei benachbarte Klubs aus zwei sozialen Brennpunkten der Stadt, das Freizeitzentrum „Future“ und Freizeitzentrum „Rainbow“, veranstalteten zwei Fußballturniere jeweils auf ihrem Klubgelände.

Die Zusammenstellung der Teams erfolgte nach dem Zufallsprinzip, so dass Teilnehmer*innen des „Future“ und Teilnehmer*innen des „Rainbow“ gemeinsam ein Team bildeten. Damit wollten wir der schon länger andauernden Rivalität der Jugendgruppen im Freizeitbereich etwas Entspannung zukommen lassen. Auch das Verständnis gegenüber unseren Besucher*innen mit Migrationshintergrund und Kinder und Jugendliche mit Handicap sollte sich durch gemeinsame Aktivitäten verbessern. Dabei ist uns die Partizipation aller Teilnehmenden besonders wichtig. Ideen, Wünsche und Erwartungen wurden im Vorfeld diskutiert und berücksichtigt.
Die Planung, Durchführung, Auswertung und abschließender Grillabend erfolgten unter Mitwirkung und Beteiligung der teilnehmenden Jugendgruppen in Kooperation mit den involvierten Mitarbeiter*innen der jeweiligen Jugendklubs.

Wir erobern den Bundestag
Projektträger: Förderverein „Schule Lindenstraße“ Schönebeck

Im Rahmen der Projektarbeit zur Teilnahme an der Juniorwahl, parallel zur Bundestagswahl 2017, sollte den Schüler*innen das politische System der Bundesrepublik Deutschland inhaltlich nahe gebracht werden. Die Schüler*innen lernten u.a. das Parteiensystem kennen, lernten Demokratie zu verstehen und es sollte das Interesse am politischen Geschehen geweckt und gefördert werden. Die Schüler*innen lernten dabei ebenfalls, sich eine eigene Meinung zu bilden und sie übten selbst Entscheidungen zu treffen. Um eine inhaltliche Umsetzung handlungsorientiert zu gestalten, war es eine sehr gute Möglichkeit dieses Ziel mit einer außerschulischen Fahrt zum Deutschen Bundestag nach Berlin zu erfüllen. Für unsere Schüler*innen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung ist handlungsorientierte Lernarbeit ein wichtiges Lernprinzip, um Lerngegenstände und Aufgaben erarbeiten zu können. Ein eindrückliches Erlebnis war es für die Schüler*innen ebenfalls, den Bundestag als barrierefreie Institution und damit die Möglichkeit der Integration und Teilhabe von Menschen mit Behinderung an gesellschaftlichen Vorgängen zu erleben.

Leute hier und anderswo – Eine kleine Reise um die Welt
Projektträger: Verein der Eltern und Freunde der Sekundarschule „Maxim Gorki“ Schönebeck e.V.

Im Rahmen einer Projektwoche begaben sich die Schüler*innen der 5. Klassen der „Maxim Gorki“ Sekundarschule auf eine Reise durch die Heimatländer ihrer neuen Mitschüler*innen. Es ging bei der kleinen Weltreise darum, das Anderssein von Menschen wahrzunehmen, Unterschiede zu tolerieren, das „Ich“ zu stärken, aber die Anderen auch zu respektieren. Es sollte den Zusammenhalt der Klassen nochmal besonders stärken, bevor es in die Sommerferien ging. Die thematischen Workshops entführten die Kids auf spielerische Art und Weise in ein anderes Land oder auf einen anderen Kontinent. Als Referent*innen für die Workshops konnten neben hauptamtlich tätigen Honorarkräften auch ehrenamtlich engagierte Eltern der teilnehmenden Kinder gewonnen werden.

09.08.2017

 

Blauer Wunschballon
Projektträger: Allgemeiner Behindertenverband in Sachsen-Anhalt e. V.

Der Allgemeine Behindertenverband in Sachsen-Anhalt e.V. (ABiSA) und 2 Jugendklubs des Rückenwind e.V. Schönebeck sind zwei Institutionen, die im Stadtgebiet Schönebeck schon seit Jahren gemeinsam ein Sommerfest im Stadtgebiet Friedrichstraße Süd gestalten. Dabei kommen Senior*innen, Menschen mit Handicap und Jugendliche zusammen, die durch gemeinsame Aktivitäten ihre Vorurteile und Berührungsängste abbauen.

Bei jeder gemeinsamen Veranstaltung liegt uns die Partizipation aller Teilnehmer*innen besonders am Herzen. Dazu wurden im Vorfeld Ideen und Erwartungen eruiert und bei der Planung berücksichtigt. Am 09.08.2017 stand unser Fest erstmalig unter einem ganz besonderen Motto: „Der blaue Wunschballon“. Dabei hatten Alt-Jung-Zweierteams die Möglichkeit, ihre Wünsche für ihre Heimatstadt per Ballon in den Himmel zu schicken und einen Generationendialog anzuregen.

23.09.2017

 

Kinderfest – Von Kindern für Kinder
Projektträger: Rückenwind e. V. Schönebeck

Am 23. September 2017 fand, initiiert vom Kinder- und Jugendring Schönebeck, von 14.00 bis 18.00 Uhr unser alljährliches Kinderfest statt, welches in diesem Jahr unter einem ganz besonderem Motto stand: Partizipation.
Mit dieser Aktion, eines Mitmach- Kinder- und Familienfestes, anlässlich des Weltkindertages, wollten wir Schönebecker Bürger*Innen und Familien verschiedensten Alters, Religion und Hautfarbe zusammenführen. An unterschiedlichen Ständen bestand die Möglichkeit, aktiv zu werden, sich zu begegnen und in Interaktion miteinander zu treten. Parallel fand auf der Bühne ein von Kindern und Jugendlichen gestaltetes Programm aus Tanz, Akrobatik und Livemusik (Schönebecker Schülerbands) sowie ein Mitmachprogramm für Jedermann statt. Durch das Programm „Von Kindern für Kinder“ wurde natürlich durch ein Schönebecker Kind geführt.
Weiterhin diente dieses Fest der Vernetzung zivilgesellschaftlicher Akteur*Innen zur Entwicklung neuer gemeinsamer Projektideen und zum Aufbau einer nachhaltigen Netzwerkstruktur.
Öffentlich beworben wurde die Aktion durch lokale und regionale Printmedien, Fernseh- und Radiosender in Sachsen-Anhalt sowie durch das Anbringen und Verteilen von Plakaten in öffentlichen Einrichtungen Schönebecks.

Wir laden ein – Menschen mit Handicap Teil 2
Projektträger: Rückenwind e. V. Schönebeck/ Freizeitzentrum „Future“

Seit Jahren besuchen unsere Einrichtung auch Kinder und Jugendliche mit verschiedenen Handicaps. Berührungsängste zwischen den Besucher*innen, zu denen auch unsere Kinder und Jugendlichen mit Fluchterfahrungen gehören, bleiben aber bestehen. Aufbauend auf das Projekt im Jahr 2016 luden wir wieder Menschen ein, denen das Schicksal hart mitgespielt hat. Beim gemeinsamen Erzählen und Spielen lernten sie den an Muskelschwund erkrankten Dirk Kluge und den gehörlosen Herrn Otto kennen. Anhand mitgebrachter Materialien wurde den Kindern erläutert, wie man auch eingeschränkt das Leben meistern kann. An einer gemeinsamen Kaffeetafel wurden in lockerer Atmosphäre die verschiedenen Hilfsmittel und Materialien vorgestellt und den Teilnehmenden die Möglichkeit gegeben, selbst in die Welt eines bspw. Gehörlosen einzutauchen. Mit Hilfe dieser Selbsterfahrung wurden die Teilnehmenden für die Erfahrungswelt von Menschen mit Handicaps sensibilisiert und konnten ihr gelerntes Wissen an andere weitergeben.

Sind Sie neu im Bundestag?
Projektträger: Diakonieverein Heimverbund Burghof e.V.

Der Diakonieverein Heimverbund Burghof e.V. ist Träger der Behindertenhilfe und unterstützt Menschen mit Behinderung in stationären Wohnformen und dem Ambulant Betreuten Wohnen.
Aus gegebenem Anlass, der Bundestagswahl 2017, waren wir bestrebt, unseren Bewohner*innen Kenntnisse dieser demokratischen Beteiligungsform im Rahmen ihrer Möglichkeiten näher zu bringen. Für Menschen mit Behinderung gibt es unterschiedliche Hürden, die vor einer „Wahl“ stehen.
In diesem Projekt sollten die verschiedenen Möglichkeiten der Beteiligung aufgezeigt werden. Wir beschäftigten uns intensiv mit dem Thema Bundestagswahl und wollten in Veranstaltungen mit Workshop-Charakter Antworten zu folgenden Fragen finden: Wie funktionieren Wahlen? Was passiert da? Wen kann ich überhaupt wählen?
Eine entsprechende Nachbereitung erfolgte im Anschluss an die Bundestagswahl zur Klärung folgender Fragestellungen: Wer wurde gewählt und was bedeutet das jetzt für uns? Wo können wir Abgeordnete hier in der Umgebung aufsuchen?
Nach der Konstituierung des neuen Bundestages fand eine Fahrt nach Berlin zum Deutschen Bundestag statt, um bspw. den Arbeitsplatz eines Abgeordneten ganz genau unter die Lupe nehmen zu können.

Jugend macht Satire
Projektträger: Förderverein des „Dr.-Carl-Hermann“ Gymnasiums

Das Dr.-Carl-Hermannn Gymnasium ist Träger des Titels „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Im Rahmen dieses Programms hat sich eine sehr aktive Schüler-AG etabliert, die regelmäßig mit verschiedenen Projekten auf Themen wie Diskriminierung, Ausgrenzung, vielfältige politische Geschehnisse etc. aufmerksam machen möchte.
Mit dem Projekt „Jugend macht Satire“ beabsichtigten die AG-Teilnehmer*innen ihren Mitschüler*innen, dem Lehrerkollegium und interessierten Gästen, politische Zusammenhänge in humoristisch-satirischer Darstellungsform näher zu bringen. Hierbei lag die oberste Priorität der Aktiven darauf, Gleichaltrige mit dem Prinzip der Demokratie vertraut zu machen und eine selbsttätige Auseinandersetzung anzuregen. Damit einhergehend wurde der Fokus auf die kommende Bundestagswahl, als demokratische Partizipationsform, gelegt. Die kritische Auseinandersetzung mit aktuell-politischen Themen erfolgte in medial bekannter Weise, um einen möglichst hohen Interessenkonsens in einer heterogen gestalteten Zielgruppe zu erreichen und Politik von einer anderen Seite zu beleuchten. Die erste Aufführung fand am 21.09.2017 statt.

Sport- und Spielcamp
Projektträger: PSV Schönebeck e.V.

Unsere Abteilung „Boxen“ betreut bei ca. 25 Mitgliedern im Durchschnitt 5 Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund. Die Fluktuation gerade bei diesen Kindern und Jugendlichen ist relativ hoch. Ein Grund dafür sind spontane Abschiebungen ganzer Familien in ihre Herkunftsländer. Trotzdem ist es unser Anliegen, jedem eine sportliche Heimat zu geben, der sich bei uns vorstellt.
Die Vermittlung sozialer Kompetenzen durch und mit dem Sport und die Beteiligung unserer Vereinsmitglieder mit Migrationshintergrund am gesellschaftlichen Leben in Schönebeck sind also permanente Aufgaben der Trainer*innen und Sportler*innen.
Gegenseitiges Kennen- und Verstehen lernen, auch über das „normale“ Training hinaus, gehört demnach zu den vordringlichen Aufgaben.

Unser Camp diente ausschließlich und vordergründig dem Kennenlernen und der Entwicklung eines gemeinsamen Miteinanders, da im Rahmen des normalen Trainings solche zusätzlichen Angebote nicht durchführbar sind.

Camp Stahl
Projektträger: Förderverein Sekundarschule „Am Lerchenfeld“ Schönebeck

Mobbing kann in jeder Schulform vorkommen und jeden treffen. Die Bandbreite reicht von Ignorieren oder Beschimpfen bis hin zu körperlicher Gewalt. Mobbing verlagert sich zunehmend auch ins Internet. In unserer Schule mit dem Schultitel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ möchten wir unsere Schüler*innen zu diesem Thema fit machen.

Am 01.11. und 02.11.2017 sollten dazu 2 Projekttage in unserer Schule sowohl für Schüler*innen als auch für die Lehrer*innen stattfinden. Als Projektleiter luden wir Carsten Stahl vom Camp Stahl e.V. in unsere Schule ein. In seinen Seminaren vermittelte er den Schüler*innen im Klassenverband Respekt, Mut und Toleranz und versuchte ihre eigene Wahrnehmung zu stärken und sie gegen jegliche Gewalt, Demütigung, Mobbing, Rassismus und Vorurteile, für ihre Zukunft und für ein angst- und stressfreies Lernen an ihrer Schule und in ihrem Leben außerhalb und nach der Schulzeit, aufzuklären und zu schützen.

Unser Camp diente ausschließlich und vordergründig dem Kennenlernen und der Entwicklung eines gemeinsamen Miteinanders, da im Rahmen des normalen Trainings solche zusätzlichen Angebote nicht durchführbar sind.

Kinder- und Jugend-Themenball
Projektträger: Förderverein Sekundarschule „Am Lerchenfeld“ Schönebeck

Den Kindern und Jugendlichen aus den verschiedensten Vereinen, Jugendeinrichtungen und Schulen der Region sollte am 06.12.2017 um 17.00 Uhr die Möglichkeit gegeben werden, beim Kinder- und Jugend-Themenball ihre sportlichen und künstlerischen Leistungen einem breiten Publikum vorzustellen. Dazu wurde die Sporthalle der Sekundarschule „Am Lerchenfeld“ in Schönebeck durch ganz viele fleißige jugendliche Helfer hergerichtet und ausgeschmückt, um allen einen würdigen Rahmen zu bieten. Im Anschluss fand ein Diskussionsaustausch mit den Vertreter*innen der Stadtverwaltung und dem Stadtrat sowie mit den Vertreter*innen der Kommunal- und Landespolitik statt, in dem die Möglichkeit bestand, auf jugendrelevante Themen in Schönebeck aufmerksam zu machen. Eigens dafür wurden im Vorfeld Gesprächsrunden angeboten, bei denen verschiedene Themen diskutiert werden sollten, wie z.B. „Ist Schönebeck eine kinderfreundliche Stadt? Was hat unsere Stadt, um eine zu sein und was braucht Schönebeck noch? Was ist überhaupt los in Schönebeck für Kinder und Jugendliche?“.

Wir tragen das Licht in die Welt
Projektträger: Rückenwind e.V. Schönebeck/ Jugendclub „Young Generation“

Wir, der Jugendclub „Young Generation“ des Rückenwind e.V. Schönebeck, hatten in der Zeit vom 06.11. bis 15.11.2017 die Durchführung einer Projektwoche im Sozialraum „Straße der Jugend“ geplant.
Bei dem Projekt „Wir tragen das Licht in die Welt“ verfolgten wir das Ziel, den Zusammenhalt im Sozialraum, das soziale Engagement und die gegenseitige Wertschätzung zu fördern.
Die Teilnehmer*innen unseres Projektes sollten die Erfahrung machen, dass ein achtsames Miteinander oder auch das Teilen nicht nur das Gegenüber glücklich macht, sondern auch das eigene Ich positiv beeinflusst und den Selbstwert fördert.
Ganz unter dem Motto „Vom Ich zum Wir“ erlebten die Projektteilnehmer*innen, dass das füreinander Engagieren auch das Miteinander belebt und sich nachhaltig auf die wechselseitige Beziehung auswirkt.
Unser Ziel war es, dass die Teilnehmer*innen im Nachgang des Projektes achtsamer mit ihren Mitmenschen umgehen und sich in ihrem Selbst, Gutes getan zu haben, bestärkt sehen.

Familien – Weihnachtsglitzer
Projektträger: Rückenwind e.V. Schönebeck/ Freizeitzentrum „Future“

Unsere Einrichtung befindet sich in einem sozialen Brennpunkt der Stadt Schönebeck und wird von vielen Kindern und Jugendlichen des Sozialraums besucht und zur sinnvollen Freizeitgestaltung genutzt. Unsere Besucher*innen haben teilweise Migrations- und/ oder Fluchterfahrungen, sind Jugendliche mit physischen und/ oder psychischen Beeinträchtigungen und kommen oft aus sozial benachteiligten Familien.

Die bevorstehende Weihnachtszeit wollten wir nutzen, um unseren Besucher*innen und deren Familien eine besinnliche und familiäre Vorweihnachtszeit zu bescheren. Zur Vorbereitung auf unseren „Familien-Weihnachtsglitzer“-Nachmittag planten wir unter Berücksichtigung unterschiedlicher Kulturkreise in gemeinsamen Generationsdialogen alte und neue Weihnachtsbräuche und -rituale zu beleuchten und kennen zu lernen. Am Aktionstag, dem 7.12.2017 wurden die gewonnenen Erkenntnisse an unterschiedlichen Ständen gemeinsam für alle Teilnehmenden erlebbar gemacht.

Sportliche Zeitzeugen treffen Sportler*innen von Morgen
Projektträger: Union 1861 Schönebeck e.V.

Viele junge Menschen aus sozial benachteiligten Milieus haben nicht immer gute Voraussetzungen für kulturelle und soziale Partizipation. In der Sportart Kanurennsport erleben die Kinder und Jugendlichen eine Kombination aus Kraft und Ausdauer. Geist und Seele werden in Einklang gebracht, was sich positiv auf ihre zukunftsorientierte Lebensphilosophie auswirkt.

Im Rahmen einer Informationsveranstaltung am 9.Dezember 2017 im Bootshaus Delphin berichteten ehemalige Olympiasieger und Weltmeister von ihren sportlichen Erfahrungen, dem gegenseitigen Verständnis und respektvollen Miteinander, dem täglichen Kampf gegen Schmerzen und Anstrengungen, aber auch den damit verbundenen Erfolgen. Die Teilnehmenden waren dazu angehalten, eigene Filme über ihre Sportkultur zu drehen und diese am Veranstaltungstag vorzustellen. Anhand der gezeigten Videoaufnahmen konnten somit die erfolgreichen sowie erfahrenen Sportler mit den „Anfängern“ ins Gespräch kommen. Damit sollte das WIR-Gefühl gestärkt werden. Von dem Projekt ging die Botschaft aus, dass der Dialog und der gegenseitige Respekt unter den Kindern und Jugendlichen unabhängig von ihrem Status, ihrer politischen Orientierung und Nationalität wichtig ist und bleibt.

Die bevorstehende Weihnachtszeit wollten wir nutzen, um unseren Besucher*innen und deren Familien eine besinnliche und familiäre Vorweihnachtszeit zu bescheren. Zur Vorbereitung auf unseren „Familien-Weihnachtsglitzer“-Nachmittag planten wir unter Berücksichtigung unterschiedlicher Kulturkreise in gemeinsamen Generationsdialogen alte und neue Weihnachtsbräuche und -rituale zu beleuchten und kennen zu lernen. Am Aktionstag, dem 7.12.2017 wurden die gewonnenen Erkenntnisse an unterschiedlichen Ständen gemeinsam für alle Teilnehmenden erlebbar gemacht.

Weihnachten der Generationen
Projektträger: AWO Kreisverband Salzland e.V./ Freizeitzentrum „Rainbow“

Das Kinder und Jugendfreizeitzentrum liegt in einem dicht besiedelten Stadtgebiet von Schönebeck.
Unsere Hauptzielgruppe sind Kinder und Jugendliche aus sozial schwachen Familien sowie Familien aus Afghanistan.
Die Kinder vom Jugendclub „Rainbow“ führten eine ähnliche Veranstaltung im vergangenem Jahr mit den Senior*innen der Kreativ-Gruppe des AWO Seniorenbüros und Kindern aus einem Kinderheim durch. Dieses Jahr wollten wir unsere (neu hinzugezogenen) Afghanischen Familien aktiv mit einbeziehen und sie an unserer Vorweihnachtszeit teilhaben lassen. Es sollten traditionelle Weihnachtsbräuche (z.B. vorweihnachtliches Geschichtenlesen, Geschenkewerkstatt, Weihnachtsbäckerei) aufgegriffen werden und ein angeleiteter Austausch zwischen den Besucher*innen stattfinden. Die gebastelten Sachen sowie die gebackenen Köstlichkeiten sollten am letzten Projekttag im Rahmen eines Abschlussfestes präsentiert werden. Gemeinsam wollten wir mit allen Beteiligten die vergangenen Projekttage in lockerer und besinnlicher Atmosphäre Revue passieren lassen und ein gemeinsames Fazit ziehen. Unser Hauptanliegen an dieser Veranstaltung lag darin, sich näher kennenzulernen und Berührungsängste untereinander abzubauen.

Lauf der Generationen ohne Grenzen
Projektträger: Union 1861Schönebeck e.V.

Zum „Lauf der Generationen ohne Grenzen“ sind alle Menschen in Schönebeck und Umgebung egal welchen Alters, Geschlecht, Herkunft und Religion dazu aufgerufen, sich gemeinsam an diesem sportlichen Event im Rahmen seiner Möglichkeiten zu beteiligen.

Am Silvestermorgen wurden 4 verschiedene Läufe mit entsprechenden Schwierigkeiten im Kurpark Schönebeck angeboten. Die Jüngsten drehten beim Bambini-Lauf rund um die Kurparkbühne eine Runde, die Nordic-Walker machten sich quer durch den Kurpark auf in Richtung Bierer Berg, die Starter*innen des „Kleinen Laufes“ umrundeten im weitesten Sinne das Gradierwerk, und die Teilnehmer*innen der „Großen Runde“ quälten sich den Bierer Berg hinauf und wieder zurück.
Der „Lauf der Generationen ohne Grenzen“ sollte dazu dienen, die Entwicklung eines demokratischen Gemeinwesens unter der aktiven Beteiligung aller Bürger*innen zu fördern und zu stärken und eine nachhaltige Entwicklung von lokalen und regionalen Bündnissen voranzutreiben und zu festigen.
Ein weiteres Ziel sollte es sein, eine Kultur der Kooperation, ein respektvolles Miteinander zu entwickeln und eine Kultur der Unterstützung und Wertschätzung ehrenamtlichen Engagements zu pflegen.

2016

29.11.2016
Familientreffen in zauberhafter Atmosphäre
Projektträger: AWO Kreisverband Salzland e.V.

Am 29.11.2016 wurden, in weihnachtlicher Atmosphäre, sozial benachteiligte Familien und Familien aus verschiedenen Herkunftsmilieus zu einem gemeinsamen Nachmittag eingeladen.
Im Rahmen der Vorbereitungen backten die Kinder Plätzchen und machen gebrannte Mandeln in der Weihnachtsbäckerei. In verschiedenen Bastel-Workshops fertigten die Kinder Dekoration für die Raumausgestaltung an. Auch den jungen Müttern wurde in einem Kreativ-Angebot das Anfertigen von Adventsschmuck angeboten.
Nach gemeinsamem Schmücken der Räumlichkeiten wurde das alljährliche Abschlussfest durch einen
Zauber-Workshop mit den Kindern gestaltet.
Die Familien unterschiedlichen Glaubens, politischer Ansichten und Herkunft begingen ein Fest im gegenseitigen Respekt und Verständnis in zauberhafter Atmosphäre und genossenen mit Stolz die Darbietungen aller Kinder.

 

Weihnachtszeit mit Jung und Alt
Projektträger: AWO Kreisverband Salzland e.V./ Kinder- und Jugendfreizeitzentrum „Rainbow“

Diese Veranstaltung fand mit unseren Kindern aus dem Kinder- und Jugendfreizeitzentrum, mit Kindern aus einem Kinderheim in Schönebeck „Haus Achterbahn“ und mit einer Kreativ-Gruppe des AWO Seniorenbüros statt.
An zwei verschiedenen Veranstaltungstagen haben wir zum Einen gemeinsam mit Kindern aus unterschiedlichen Einrichtungen und Senior*innen alte Traditionen und Weihnachtsbräuche in Form einer Weihnachtsbäckerei und Bastelei aufleben lassen. An dem zweiten Veranstaltungstag hatten sowohl Kinder und Jugendliche des Kinder- und Jugendfreizeitzentrums „Rainbow“ und als auch die Kinder und Jugendlichen des Kinderheimes „Haus Achterbahn“ die Möglichkeit, bei der Herstellung von Weihnachtsdekorationen und einem gemeinsamen Abendessen sich näher kennen zu lernen.
Es war ein Kennenlernen von Jung und Alt ist in unserer Einrichtung.

 

Kinder und Jugend Themenball
Projektträger: Förderverein der Sekundarschule „Am Lerchenfeld“

Den Kindern und Jugendlichen aus den verschiedensten Vereinen, Jugendeinrichtungen und Schulen der Region wurde am 7. Dezember 2016 um 17:00 Uhr die Möglichkeit gegeben, beim Kinder und Jugend Themenball ihre sportlichen und künstlerischen Leistungen einem breiten Publikum vorzustellen.
Im Anschluss konnten im Diskussionsaustausch mit den Vertretern von Stadtverwaltung, dem Stadtrat, aber auch mit Vertretern aus der Kommunal und Landespolitik auf die Belange der Kinder und Jugendlichen aufmerksam gemacht werden. Dazu wurde die Sporthalle der Sekundarschule „Am Lerchenfeld“ in Schönebeck durch ganz viele fleißige jugendliche Helfer hergerichtet und ausgeschmückt, um allen einen würdigen Rahmen zu bieten.

 

Vielfalt tut gut – unsere Schule in kultureller und religiöser Vielfalt
Projektträger: Rückenwind e.V. Schönebeck/ Förderschule „J.H. Pestalozzi“

Die Schulsozialarbeit des Vereines Rückenwind e.V. Schönebeck, in Kooperation mit der Förderschule „J.H. Pestalozzi“ Schönebeck und der Kreisvolkshochschule widmeten sich einen ganzen Tag dem Thema „Viefalt tut gut“. Alle Schülerinnen und Schüler gestalteten den Tag gemeinsam mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten, aber immer in Verbindung mit der Thematik „Vielfalt tut gut – Unsere Schule in kultureller und religiöser Vielfalt“.
Dem interkulturellen Projekttag waren Vorbereitungsstunden innerhalb der Unterrichtszeit ab dem 17.10.2016 vorgelagert, in welcher die einzelnen Klassen zu ihren Schwerpunktthemen die Umsetzung besprachen und Materialien organisierten, welche am 20.10.2016 ihre praktische (End-)Umsetzung fanden.

Schönebeck- Das sind wir! Vielfältig und tolerant
Projektträger: Rückenwind e.V. Schönebeck

Die Schülerinnen und Schüler von 2 Grundschulen, 2 Sekundarschulen, der Förderschule „J.H. Pestalozzi“ sowie die Besucher*innen von 3 Jugendclubs, die Mitwirkenden des MGH (Mehrgenerationenhaus) und die LAMSA (Landesnetzwerk der Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt) erhielten an drei Standorten die Möglichkeit, unter dem Titel „Schönebeck: Das sind wir! Vielfältig und tolerant“, anhand thematischer Fotos, Position für ihre Stadt zu beziehen.

Als Dank für ihre Beteiligung erhalten die teilnehmenden Institutionen und Einrichtungen anschließend eine große Leinwand (Größe A 0) mit den Fotos der Teilnehmer*innen.

Halloween zum Kennenlernen
Projektträger: Rückenwind e.V. Schönebeck/ Freizeitzentrum „Future“

Im Rahmen einer gemeinsamen Halloweenparty am 28. Oktober 2016 hattenn unsere Besucher*innen zu denen u.a. unsere besondere Zielgruppe Menschen mit körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen (Mitglieder der Selbsthilfegruppe „Gemeinsam stark für Schicksalskinder“) zählt, die Möglichkeit, näher ins Gespräch zu kommen und Berührungsängste abzubauen. Seit August 2016 konnten wir neue Besucher*innen mit Migrationshintergrund für unsere Angebote des Jugendclubs gewinnen. Bei der genannten Veranstaltung lernten sich alle besser kennen, Vorurteile konnten in der weiteren Klubarbeit abgebaut werden und ein gemeinsames Miteinander konnte sich entwickeln.

Wir laden ein – Menschen mit Handicap
Projektträger: Rückenwind e.V. Schönebeck/ Freizeitzentrum „Future“

Seit vielen Jahren zählen wir zu unseren Besucher*innen auch Kinder und Jugendliche mit verschiedenen Handicaps. Zur weiteren Sensibilisierung unserer Jugendclubbesucher*innen auf diese Besonderheiten und zum Abbau von Berührungsängsten haben wir an 3 Nachmittagen (01./ 03./14.11.) zwei Menschen eingeladen, denen das Schicksal auf unterschiedliche Weise hart mitgespielt hat. Beim gemeinsamen Erzählen und Spielen lernten sie den erblindeten Herrn Brehmer und die an Krebs erkrankte Frau Richter kennen. Anhand mitgebrachter Materialien (u.a. Hilfsmittel für Blinde und Sehbehinderte) wurde den Kindern und Jugendlichen erläutert, wie man auch eingeschränkt das Leben meistern kann. An einer gemeinsamen Kaffeetafel hatten die Teilnehmer*innen in gelockerter Atmosphäre die Möglichkeit, Fragen an Frau Richter und Herrn Brehmer zu richten und somit in ihren besonderen Alltag einzutauchen.

Familien-Plätzchen-Battle
Projektträger: Rückenwind e.V. Schönebeck/ Jugendclub „Young Generation“

Die Weihnachtszeit ist immer eine ganz besondere, besinnliche und familienzusammenführende Zeit für uns. In diesem Jahr äußerten unsere Kinder und Jugendlichen den Wunsch, einen multikulturellen Familien-Plätzchen-Back-Wettstreit (die Kids wollten es BATTLE nennen) durchzuführen.
Geplant war, dass sich ca. 25 Familien (Kinder, Jugendliche, Mamas, Papas, Omas & Opas etc.) an diesem „Battle“ beteiligen. Jede Familie musste insgesamt 10 verschiedene Plätzchen kreieren, die von einer 5-köpfigen Jury nach Aussehen & Geschmack bewertet wurden. Die ersten 3 Plätze sollten prämiert werden. Die drei besten „Backfamilien“ sollten ausgezeichnet werden.
Mit Hilfe unseres Projektes konnten wir unseren verschiedenen Familien aus unterschiedlichen Kulturkreisen, die Möglichkeit geben, sich kennen zu lernen, in den Austausch zu gehen, Vorurteile abzubauen und kulturellen Besonderheiten wertschätzend zu begegnen.

KIKO meets PLAZA – Multikulturelles Kochprojekt
Projektträger: Rückenwind e.V. Schönebeck/ Jugendclub „Young Generation“

Bei unserem Kochprojekt „KIKO meets PLAZA“ am 23.11.2016 stand die gemeinschaftliche Arbeit von Kindern und Jugendlichen verschiedener Kulturen im Mittelpunkt. Die Auszubildenden der Fachrichtung Koch/ Köchin des PLAZA Hotels Magdeburg haben mit den Mitgliedern unseres bereits bestehenden Kinderkochclubs „KIKO“ unter professioneller Anleitung des Chefkochs verschiedene gesunde Aufstriche kreirt und zubereitet.
Diese wurden am 24.11.2016 beim Fachtag „Migrationsguide – Fachtag zum Hürdenlauf: Ankommen in Deutschland“ einer breiten Öffentlichkeit präsentiert.
In der Küche, und speziell beim Kochen, ging es neben der handwerklichen Tätigkeit auch um Verständigung und Dialog, um die verschiedenen Geschmäcker und unterschiedlichen Esskulturen, um Erinnerungen an ein bestimmtes Gericht, um das gemeinsame Essen und Erzählen von Geschichten.

Tanzprojekt „Move“
Projektträger: Rückenwind e.V. Schönebeck/ Jugendclub „Young Generation“

Mit unserem Tanzprojekt „Move“ am 09.12.2016 haben wir den Kindern und Jugendlichen (Altersgruppe 7-27 Jahre) unserer Tanzgruppe „Smartie’s de Luxe“ des JC „Young Generation“ die Möglichkeit gegeben, ihr bisheriges Können unter der fachlichen Anleitung von professionellen Tanzpädagoginnen in einer Tanzschule in Magdeburg zu schulen und zu perfektionieren. Sie sollten hierbei die Möglichkeit bekommen, sich vertieft mit den Tanztechniken auseinanderzusetzen, Grundlagen sowie allgemeine Kenntnisse über Tanzstile und/ oder Tanzkulturen kennenzulernen, Erfahrungen in Körperwahrnehmungspraktiken zu sammeln, Kenntnisse und Erfahrungen in Improvisationstechniken zu erlangen sowie ihre rhythmisch-musikalischen Fähigkeiten zu verbessern. Durch das Gruppenerleben unter Anleitung eines professionellen Teams wurde sowohl das Zusammengehörigkeitsgefühl der Mitglieder der Tanzgruppe gestärkt als auch der Gewinn von Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten gestärkt.
Da in unserer Tanzgruppe Kinder und Jugendliche aus insgesamt 10 Kulturkreisen vereint sind, sollte durch dieses Projekt das multikulturelle Miteinander und der Austausch der verschiedenen Kulturkreise gefördert werden. Das gewonnene Knowhow soll später auf öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungen einem breiten Publikum präsentiert werden.

Gemeinsamer Schwimmspaß
Projektträger: Förderverein der Sekundarschule „Maxim Gorki“

Auf Grund der aktuellen Situation im vergangenen Sommer, als zwei junge Männer in Schönebeck ertrunken sind, entstand die Idee, unseren Schüler*innen das Element Wasser näher zu bringen. Um die Grundlage für ein gemeinsames Schwimmtraining zu schaffen, wurde das Projekt „Seepferdchen“ gestartet und bereits erfolgreich abgeschlossen. Hier lernten sechs Schülerinnen aus Syrien, Afghanistan und Tschetschenien schwimmen. Diese Mädchen dürfen aus kulturellen Gründen nur sehr begrenzt am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Um trotzdem eine Nachhaltigkeit und ein weiteres Üben zu garantieren, sollte ein fortführendes Projekt gestartet und deutsche Kinder, die ebenfalls Schwierigkeiten beim Schwimmen haben, mit einbezogen werden.
Zusätzlich konnten wir mittels Fairnessverständnis und auch Spaß die Kommunikations-, Kooperations- und Kompromissfähigkeit stärken. Das Projekt „Gemeinsamer Schwimmspaß“ hat außerhalb des Schulunterrichts stattgefunden, um den Charakter der freiwilligen Freizeitaktivität im Nachmittagsbereich von Beginn an zu unterstützen. Weiterhin wollten wir ein gegenseitiges Verständnis für die Zugehörigkeit zu unterschiedlichen Religionen entwickeln. Die Kinder und Jugendlichen sollten realisieren, dass Unterschiede in Sprache oder Erscheinungsbild (z.B. langärmelige Badeanzüge) für den Spaß am gemeinsamen Erleben nicht hinderlich sind.

Aktionstag gegen Rechts
Projektträger: Förderverein der Sekundarschule „Am Lerchenfeld“ Schönebeck

Die Sekundarschule „Am Lerchenfeld“ Schönebeck, als zertifizierte Ganztagschuleinrichtung „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ führt seit 2009 den „Aktionstag gegen Rechts“ durch. So auch in diesem Jahr am 09.11.2016, einem besonders geschichtsträchtigen Tag.
Die gesellschaftliche (Heraus-)Forderung der Erziehung heranwachsender Kinder und Jugendlicher zu kritisch denkenden, mündigen und weltoffenen Menschen ist unser Anliegen und zentrale pädagogische Aufgabe.
Dazu gehört die Pflege einer Erinnerungskultur vor Ort, in einem sozialen Brennpunkt, die auch die Schattenseiten deutscher Geschichte in der Zeit des Nationalsozialismus nicht vergessen macht.
In verschiedenen Projekten und Veranstaltungen wurde versucht, sich angemessen mit der Thematik zu beschäftigen. Konzeptionell und inhaltlich erweitert werden soll der Aktionstag vor dem Hintergrund einer weiterhin gelingenden Integration unserer derzeitig 22 Schüler*innen mit Migrationshintergrund in den Schulalltag.